Varls sportlicher Leiter Mario Lange trotz Platz 14 mit Saison hoch zufrieden

Aufstieg war kein Zufall

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Mario Lange, sportlicher Leiter von Union Varl, strahlt über‘s ganze Gesicht. Er ist mit der Saisonleistung der Mannschaft hoch zufrieden.

Varl - Von Melanie Russ. Freude und Enttäuschung lagen zum Saisonende der Fußball-Bezirksliga nicht nur sprichwörtlich, sondern auch was die Punkte angeht, eng beieinander. Während TuS Tengern II und FC Preußen Espelkamp II in die Kreisliga abstiegen, herrschte bei Union Varl am letzten Spieltag grenzenlose Freude und vor allem große Erleichterung über den knapp geschafften Klassenerhalt. Einige Tage nach dem Herzschlagfinale mischt sich bei Varls sportlichem Leiter Mario Lange in die Freude auch Zufriedenheit über eine ordentliche Saison.

Der 14. Tabellenplatz täuscht nach seiner Einschätzung etwas über die erbrachte Leistung hinweg. Das zu Saisonbeginn formulierte Ziel, zu beweisen, dass der Aufstieg in die Bezirksliga kein Zufall war, sieht Lange erreicht. „Wir haben 41 Punkte geholt. Das sind drei mehr als in der vergangenen Saison. Und wir haben deutlich weniger Gegentore kassiert“, beschreibt er die positive Entwicklung. Musste der Keeper in der abgelaufenen Saison 62 Mal hinter sich greifen, kassierten die Varler in der Vorsaison noch 81 Gegentreffer.

„Hätten wir das letzte Spiel gewonnen, wären wir auf Platz neun vorgerückt“, spielt Lange auf die in dieser Serie ungewöhnlich enge Tabellensituation an. Darum ist er trotz des 14. Platzes hoch zufrieden. „Ich denke, das ist sehr in Ordnung. Man konnte erkennen, dass es eine Leistungssteigerung gab.“ Nicht ohne Stolz weist der sportliche Leiter darauf hin, dass es lange her ist, dass – abgesehen von Preußen Espelkamp und TuS Tengern – eine Mannschaft aus dem Kreis aufgestiegen ist und länger als zwei Jahre in der Bezirksliga bestehen konnte.

Bei aller Zufriedenheit weiß Mario Lange natürlich auch um die Defizite der Mannschaft. Ein Manko ist die fehlende Konstanz. Zu Saisonbeginn habe man einen guten Standard gesetzt, dann aber etwas nachgelassen. „Mit einer anderen Einstellung hätten wir sicherlich ein paar mehr Punkte sammeln und den Klassenerhalt etwas früher klar machen können. Aber die Jungs brauchen offenbar den Druck.“ Warum das so ist, kann Lange ebenso wenig erklären wie Trainer Sebastian Numrich, der in der vergangenen Saison manches Mal etwas ratlos schien, wenn seine Mannschaft den nötigen Biss hatte vermissen lassen.

Das Ziel für die kommende Saison bleibt das gleiche: die bisherige Leistung bestätigen und nach Möglichkeit verbessern. „Ich habe nichts dagegen, wenn wir den Klassenerhalt schon vier oder fünf Spieltage vor Saisonende klar machen“, hofft Lange, dass seine Nerven in der nächsten Saison nicht so sehr in Anspruch genommen werden.

Um dieses Ziel zu erreichen, soll der Kader in der Breite verstärkt werden – zumal mit Sven Kassen ein wichtiger Spieler den Verein in Richtung TuS Stemwede verlassen wird. Laut Mario Lange sind zwei bis drei Neuverpflichtungen geplant. Gespräche gebe es bereits, aber noch keine Entscheidung, so der sportliche Leiter.

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