Fußball-Kreisliga B: Dennis Möhle rettet Tonnenheidern das 1:1 im Derby

Varls Reserve ärgert Eintracht

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Doch noch der Ausgleich: Dennis Möhle (3.v.l.) reagiert im Gewühl am schnellsten und trifft zum 1:1, für die Varler mit Christoph Sander dennoch ein erkämpfter Punkt für die Moral. ·

Rahden - In der 90. Minute doch noch getroffen, doch echte Freude wollte bei Fußball-B-Ligist Eintracht Tonnenheide gestern nicht mehr aufkommen. Das 1:1 im Derby bei der kämpferisch starken Union Varl II ist für die Eintracht zu wenig im Aufstiegsrennen, zumal der SV Schnathorst das Spitzenspiel gegen den TuS Gehlenbeck mit 4:3 gewann und erst einmal davon zog.

Weiter im Kreis der Favoriten befindet sich auch der TuSpo Rahden nach einem 5:0 gegen Oppendorf. Der TuS Stemwede konnte mit dem 2:0 bei Schnathorst II endlich wieder einen Sieg feiern. Das Heimspiel des FC Oppenwehe gegen Nettelstedt wurde wegen eines Unwetters abgebrochen, das Spiel von Dielingen II gegen Holsen im Vorfeld abgesagt.

Union Varl II – Eintracht Tonnenheide 1:1 (0:0). „Wir haben am Limit gespielt und einen Punkt für die Moral geholt“, freute sich Varls Coach Florian Haase, während sich die Tonnenheider ärgerten. „Das Unentschieden haben wir uns selber zuzuschreiben. Wir hatten Chancen satt, doch im Moment sind wir nicht in der Lage sie zu nutzen“, erklärte Trainer Wolfgang Wischmeyer. Sein Team, das dreimal die Latte traf, musste im Endeffekt sogar froh sein, denn Dennis Möhle erzielte den Ausgleich erst in der 90. Minute. Lars Meier hatte die Gastgeber mit einem Kopfball in Führung gebracht.

FC Lübbecke II - OTSV Pr. Oldendorf 0:5 (0:2). Die Oldendorfer wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und fuhren einen deutlichen Sieg ein. Basel Kanyo (30.) und Andrej Bergen (40.) sorgten für den 0:2 Pausenstand. Nach dem Wechsel trafen erneut Kanyo (60.) und Bergen (65.), Thomas Usinger stellte das Ergebnis auf 0:5 (82.).

SV Schnathorst II - TuS Stemwede 0:2 (0:2). „Die erste Halbzeit war absolut in Ordnung, die zweite werden wir noch intern aufarbeiten müssen“, war Stemwedes Trainer Jürgen Otto nur teilweise zufrieden. Stemwede begann gut und belohnte sich nach einer Viertelstunde mit dem Führungstreffer durch einen Freistoß von Lars Rosengarten (15.). Die Gäste blieben weiter am Drücker und legten durch Marcel Plagge das 2:0 nach (30.). Nach dem Wechsel kassierten die Gäste in Person von Mario Sander einen völlig unnötigen Platzverweis (55.) und agierten fortan in Unterzahl sehr hektisch. „Da wird er gefoult, erhält einen Freistoß und wirft seinen Gegenspieler mit dem Ball ab. Das war überflüssig, da muss er sich im Griff haben“, ärgerte sich Trainer Otto. Schnathorst kam nun in Überzahl besser ins Spiel, die Stemweder schaukelten den Sieg aber am Ende nach Hause.

TuSpo Rahden - TuS Oppendorf 5:0 (1:0). Schon nach zehn Minuten gerieten die Rahdener durch eine Rote Karte gegen Ralf Wiebe in Unterzahl. „Die hätte ich auch gegeben, er hat klar gegen seinen Gegenspieler nachgetreten“, gab Rahdens Betreuer Muharrem Kuscu ehrlich zu. In Unterzahl taten sich die Gastgeber zunächst schwer, gingen aber durch Dennis Kattelmann in Führung (20.). Mit drei Treffern zu einem lupenreinen Hattrick (53./55./75.) im zweiten Durchgang brachte Daniel Kamolz den TuSpo auf die Siegerspur. Zum 5:0 Endstand war dann noch einmal Dennis Kattelmann erfolgreich (80.).

SV Börninghausen - SuS Holzhausen II 3:1 (1:0). Tobias Pötting traf zum 1:0 (30.), Julian Feist erhöhte nach dem Seitenwechsel auf 2:0 (55.). Als Andre Wiedmer den Anschlusstreffer zum 2:1 erzielte (65.), mussten die Gastgeber etwas um ihren Erfolg bangen. „Mit dem 3:1 durch Tobias Pötting haben wir dann aber den Sack zu gemacht“, so Börninghausens Stefan Krämer nach dem Spiel.

SV Schnathorst - TuS Gehlenbeck 4:3 (1:1). Schnathorsts Kapitän Nils Rührup durfte sich nach dem torreichen Spiel mit einem Last-Minute-Treffer als Mann des Tages feiern lassen. Die Torschützen: 1:0 Florian Miegel (5.), 1:1 Stephan Wetter (11.), 2:1 Maurice Korff (47.), 3:1 Florian Miegel (67.), 3:2 Tobias Gerullis (70.), 3:3 Patrick Hölscher (82.), 4:3 Nils Rührup (90.). · pr/ag

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