Fußball-Bezirksliga: 1:4 gegen Quernheim verlängert Zittern um Klassenerhalt

Varl muss ins Finale

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Mit Licht und Schatten: Patti Spreen bereitete den Treffer zum 1:2 vor und verursachte den Elfmeter zum 1:3. ·

Minden-luebbecke - Von Florian HaaseVARL · Es hätte ein großer Tag werden können im Varler United Park, am Ende wurde es die ganz große Enttäuschung. Mit 1:4 (0:1) unterlagen die Rot-Weißen gestern trotz guter Chancen dem BV Stift Quernheim. Das Zittern um den Klassenerhalt in der Bezirksliga geht somit weiter und ins finale „Endspiel“ am kommenden Sonntag, 9. Juni, beim SV Hausberge.

Die Gäste, die auf einige Stammkräfte in der Anfangself verzichteten, begannen die Partie nicht mit allerhöchster Körperspannung. So legte nach zehn Minuten Patrick Wuttke mit einem zu kurz geratenem Pass den Ball unfreiwillig Andre Lange in den Lauf, der den Weg zum Tor aber nicht dynamisch genug suchte, um sich bis zum Tor zu dribbeln. Varl wirkte bemüht, schaffte es aber nicht die Gäste entscheidend unter Druck zu setzen und Fehler zu erzwingen. Nach einer Viertelstunde gewann Pascal Meier im Mittelfeld den Ball, eröffnete den Konter über Sven Kassen, der Stürmer Andre Lange sehenswert freispielte. Doch Lange schoss mit seinem schwächeren linken Fuß knapp am Tor vorbei.

„Vielleicht wurden wir ohne das Führungstor immer verkrampfter. Der ein oder andere war nach Fehlern wieder sehr mit sich selbst beschäftig", erklärte Sebastian Numrich das fehlende letzte Feuer seiner Mannschaft.

Nach einer halben Stunde foulte Mario Niestrath seinen Gegenspieler im Strafraum, den fälligen Strafstoß verwandelte Alexander Deuchar. „Einem Rückstand hinter her zu laufen, war dann natürlich nicht gerade förderlich, wenn man weiß, dass man gewinnen muss“, erklärte Numrich.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste wesentlich druckvoller aus der Kabine, besaßen gleich zwei gute Möglichkeiten. Die dritte Chance sorgte für das 0:2. Nach einem langen Ball sah die Varler Defensive nicht gut aus und Daniel Kreimer lupfte den Ball über Marcel Redeker hinweg ins Netz.

Erst danach wurden die Gastgeber endlich stärker, zeigten den nötigen Willen. Gefährlich wurden sie zunächst durch Freistöße, Pascal Meier setzte einen an die Latte, beim zweiten zwang er Torwart Wachowski zu einer Parade.

Varl drückte weiter. Tobias Nürnberg tauchte frei vor dem Kasten auf, schoss aber den Torhüter an (82.). Kurz darauf setzte sich Patrick Spreen über rechts durch, brachte den Ball scharf nach innen, wo Patrick Wuttke ins eigene Tor abfälschte – nur noch 1:2 (83.), aber nur noch wenige Minuten zu spielen.

Varl jetzt entschlossen. Nürnberg wieder von rechts, legt den Ball in die Mitte und dem freistehenden Pascal Meier rollt der Ball unter dem Fuß durch – das hätte der Ausgleich sein können. Fast im direkten Gegenzug kontern die Gäste und Patti Spreen legt einen Gästestürmer unnötig im Strafraum, der zweite (berechtigte) Elfmeter für Quernheim. Kropp verwandelt diesen zur Entscheidung und legt in der Nachspielzeit gegen enttäuschte Varler sogar noch einmal nach. Pascal Meier sah in der letzten Minute noch die gelb-rote Karte.

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