Fußball-Kreisliga-A: 2:1-Sieg in Pr. Ströhen / TuS Stemwede kassiert 2:5-Niederlage

Union Varl zieht mit Spitzenreiter Tengern gleich

Überall zu finden: Gegen den SSV Pr. Ströhen klärte Joel Rybak für den TuS Stemwede in höchster Not, gegen den VfB Fabbenstedt glich er zum 1:1 aus. An der deutlichen Niederlage des TuS Stemwede änderte das aber nichts.  - Foto: Pries
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Überall zu finden: Gegen den SSV Pr. Ströhen klärte Joel Rybak für den TuS Stemwede in höchster Not, gegen den VfB Fabbenstedt glich er zum 1:1 aus. An der deutlichen Niederlage des TuS Stemwede änderte das aber nichts. 

Stemwede/Rahden - Von Melanie Russ. Union Varl ist der Gewinner der vorgezogenen Partien in der Fußball-Kreisliga-A am Donnerstagabend. Mit einem 2:1-Erfolg über den Stadtrivalen SSV Pr. Ströhen festigte die United den zweiten Tabellenplatz und zog zumindest bis Sonntag nach Punkten mit Spitzenreiter TuS Tengern II gleich. Der SSV ist dagegen im Titelrennen deutlich zurückgefallen. Auch der stark gestartete Aufsteiger TuS Stemwede musste einen Rückschlag hinnehmen. Er unterlag mit 2:5 (1:1) beim VfB Fabbenstedt.

Die Zuschauer des Rahdener Stadtderbys sahen zwei ganz unterschiedliche Halbzeiten. Zu Beginn hatten die Pr. Ströher mehr vom Spiel und gingen verdient mit 1:0 – Andre Krause hatte in der zehnten Minute eingenetzt – in die Pause. Dass Union Varl in der zweiten Halbzeit deutlich mehr Druck ausüben konnte, hing nicht zuletzt mit einer gelb-roten Karte für Pr. Ströhens Christoph Rahe kurz vor dem Seitenwechsel zusammen. Der Schiedsrichter zeigte Rahe wegen Behinderung bei der Ausführung eines Freistoßes Gelb und zückte nach Hinweisen von außen, dass Rahe schon vorbelastet sei, die rote Karte hinterher. „Ich denke, wenn der Schiedsrichter bedacht hätte, dass der Spieler schon Gelb hat, hätte er keine Karte gezeigt“, vermutet der Varler Trainer Stefan Hartmann, der zwar von einer harten Entscheidung spricht, „aber man muss sich da auch nicht so hinstellen, wenn man schon Gelb hat“.

In Überzahl dominierte Union Varl die zweite Halbzeit und drehte das Spiel durch zwei Treffer von Pascal Meier (57./86.). Der Torschütze erhielt für seinen starken Auftritt ein Sonderlob des Trainers, der auch mit dem bisherigen Saisonverlauf sehr zufrieden ist. Der Aufstieg sei aber noch kein Thema, wiegelt Hartmann trotz Platz zwei ab. „Wir wollen eine vernüftige Serie spielen und oben dran bleiben“, hält er am ursprünglichen Saisonziel fest. Der nächste Schritt dazu soll morgen im Heimspiel gegen TuRa Espelkamp unternommen werden. Der SSV Pr. Ströhen will mit einem Sieg beim TuS Gehlenbeck den Kontakt zur oberen Tabellenregion halten.

TuS Stemwede und VfB Fabbenstedt

TuS Stemwede und VfB Fabbenstedt lieferten sich am Donnerstagabend ein „offenes Scheibenschießen“. Schon in der ersten Halbzeit erarbeiteten sich beide Teams reichlich Torchancen. „Es hätte auch 4:4 stehen können“, so TuS-Trainer Sven Kassen, dessen Mannschaft zwischenzeitlich zweimal einen Rückstand aufholte. Zunächst glich Joel Rybak in der 37. Minute das 1:0 durch Christian Vogt (30.) aus, kurz nach dem Seitenwechsel egalisierte Nico Engelbrecht die zwei Minuten zuvor von Florian Bänsch erzielte VfB-Führung. Als Daniel Vogt in der 68. Minute zum 3:2 für die Gastgeber traf, drang der TuS Stemwede erneut auf einen schnellen Ausgleich, fing sich dabei aber einen Konter ein, den Christian Vogt mit dem 4:2 abschloss (71.). „Wenn sie Platz haben, ist Fabbenstedt natürlich brutal effizient“, so Kassen, der in der 88. Minute auch noch das 5:2 sah. Timon Schmidt vollendete nach einer Ecke. Es war das dritte Tor der Partie nach einer Standardsituation. „Das tut schon weh“, ärgert sich Kassen.

Am Sonntag haben die Stemweder nach langer Zeit wieder ein Heimspiel. Zu Gast ist der strauchelnde VfL Frotheim. Von einer Favoritenrolle will Kassen trotz der deutlich besseren Tabellensituation nichts wissen. „Wir müssen in jedem Spiel an unsere Grenzen gehen.“

An die Grenze gehen und dazu noch auf Glück hoffen muss der Tabellenletzte TuSpo Rahden, wenn er morgen im Heimspiel gegen Spitzenreiter TuS Tengern II überhaupt eine Chance haben will. Die Kleeblätter gewannen zuletzt viermal in Serie und untermauerten mit starken Auftritten ihre Titelambitionen.

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