Union Varl will sich in Häger nicht verstecken / Fernduell um Nichtabstieg

Mit Rückendeckung und breiter Brust ins Finale

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Einmal müssen sie noch ran. Die Varler um Kapitän Andre Lange (2.v.l.) wollen in Häger nichts dem Zufall überlassen und den Klassenerhalt aus eigener Kraft perfekt machen.

Varl - Von Andreas Gerth. Eine gesunde Anspannung ist vorhanden, gewachsenes Selbstbewusstsein nach den zuletzt gezeigten Leistungen ebenso und auch die Rückendeckung durch die mitreisenden Fans ist gesichert.

Jetzt müssen „nur noch“ die Nerven mitspielen bei der SpVg. Union Varl, die heute Abend am letzten Spieltag der Fußball-Bezirksliga beim SV Häger anzutreten hat (Anstoß 19.30 Uhr) und einen Zwei-Punkte-Vorsprung ins Abstiegskampf-Finale mitnimmt.

„Wir dürfen nicht verlieren, und ich glaube fest daran, dass wir das schaffen, denn die Mannschaft hat zuletzt Top-Leistungen gezeigt und bewiesen, dass sie der Situation gewachsen ist“, betont Mario Lange. Der Sportliche Leiter der Varler weiß aber auch darum, dass der Tabellenzwölfte bei einer Niederlage in Häger und Siegen der drei anderen gefährdeten Teams auf Platz 15 abrutschen kann – das würde den Abstieg bedeuten.

„Wir werden nicht auf einen Punkt spielen“, kündigt Sebastian Numrich an. Varls Coach ist ebenfalls „fest davon überzeugt, dass wir es schaffen werden, weil es die Mannschaft mit ihren zuletzt gezeigten Leistungen einfach verdient hat, drin zu bleiben.“ Numrichs klare Forderung: Selber punkten und sich nicht auf die anderen verlassen!

Eröffnet wird das Finale heute Abend bereits um 19 Uhr mit dem Anpfiff der Partie zwischen SC Vlotho und dem Tabellendreizehnten VfL Theesen II, der wie Union Varl 41 Punkte auf dem Konto hat. Es ist also möglich (und wahrscheinlich), dass das Endergebnis dieser Begegnung bekannt wird, während an den anderen drei Schauplätzen des Fernduells die 19.30-Uhr-Spiele noch laufen.

Beeinflussen lassen will man sich bei Union Varl davon nicht. „Wir werden uns in Häger nicht hinten rein stellen und auf 0:0 spielen, denn so etwas geht meistens schief“, weiß Numrich und kündigt einen Auftritt mit breiter Brust seiner seit fünf Spielen ungeschlagenen Mannen an. Numrich: „Wir werden versuchen, genauso selbstbewusst und intensiv Fußball zu spielen wie zuletzt beim Heimsieg gegen Vlotho. Denn wenn wir selber punkten, können die anderen machen, was sie wollen.“

Viele Mitfahrer angekündigt

Für die nötige Rückendeckung in diesem Finale werde die Varler Fanschar sorgen. „Am Sonntag nach dem Sieg gegen Vlotho haben unheimlich viele angekündigt, dass sie jetzt auch zu unserem letzten Spiel mitfahren wollen. Ich würde es mir jedenfalls wünschen, wenn wir in Häger in der Überzahl wären. Das wäre meines Erachtens auch eine Wertschätzung der Mannschaft und ihrer Leistungen“, betont Numrich.

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