Fußball-Bezirksliga: Heute gegen Kutenhausen / Erstes Spiel für Uwe Korejtek

Union Varl muss entschlossener auftreten

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Der TuS Dielingen kämpfte engagiert im Pokal-Halbfinale, Varl (hier mit Timo Meyer) hatte oft das Nachsehen. ·

Minden-luebbecke - Von Melanie RussVARL · Union Varls Trainer Sebastian Numrich sollte mit seiner Einschätzung vor dem Fußball-Kreispokal-Halbfinale am Dienstagabend Recht behalten. Es war ein Spiel auf Augenhöhe, in dem der vermeintliche Außenseiter, Kreisligist TuS Dielingen, den Bezirksligisten zeitweise sogar dominierte. Während Dielingen nach dem 2:0-Sieg mit breiter Brust in die nächste Partie gegen Fabbenstedt gehen kann, muss Sebastian Numrich wieder einmal seelische Aufbauarbeit leisten. Viel Zeit bleibt ihm nicht, denn schon heute Abend (Anstoß 19.30 Uhr) empfängt Varl in der Liga den SV Kutenhausen-Todtenhausen. Außerdem absolviert der FC Preußen Espelkamp gegen Tengern II sein erstes Spiel unter dem neuen Trainer Uwe Korejtek.

Die Körpersprache nach dem Schlusspfiff sprach Bände. Während die siegreichen Dielinger ihren Einzug ins Kreispokal-Finale am 3. Oktober gegen Landesligist TuS Tengern ausgelassen feierten, schlichen die Varler Spieler mit hängenden Köpfen in die Kabine – wohlwissend, dass sie nicht ihre beste Leistung abgerufen hatten.

Denn dass Dielingen den Bezirksligisten vor allem in der ersten Halbzeit und in der Schlussphase unter Druck setzen konnte, lag nicht zuletzt daran, dass die United selbst oftmals nicht schnell genug reagierte und nicht entschlossen genug um den Ball kämpfte.

Heute Abend gegen Kutenhausen werden die Varler entschlossener zu Werke gehen müssen, wenn sie endlich einen Sieg auf eigenem Platz feiern wollen. Leicht ist die bevorstehende Aufgabe nicht. Zwar hat sich der SV zuletzt beim Remis gegen den Tabellenletzten Hausberge schwer getan, doch gegen Espelkamp II und Bruchmühlen traf Kutenhausen jeweils fünf Mal.

Auf eine Trendwende unter dem neuen Trainer hofft auch die erste Mannschaft des FC Preußen Espelkamp im Derby beim TuS Tengern II. Mit Uwe Korejtek war am Sonntag ein alter Bekannter als Nachfolger von Uwe Eberhardt verpflichtet worden, am Dienstag leitete er das erste Training.

Es werde viel Geduld brauchen, den Abwärtstrend umzukehren, ist sich Korejtek, der heute seinen 48. Geburtstag feiert, der Schwere der vor ihm liegenden Aufgabe bewusst. Dennoch erwartet er schon heute eine Reaktion. Es werde eine Mannschaft auflaufen, in der einer für den anderen rennen werde. Auf lange Sicht, so Korejtek, müssten alle gemeinsam daran arbeiten, die Leistungsfähigkeit der Mannschaft wieder auf ein höheres Niveau zu bekommen. Es gehe nicht um persönliche Eitelkeiten, sondern um den Verein.

Für den TuS Tengern II macht die Verpflichtung Korejteks die Aufgabe nicht gerade leichter. Trainer Christian Meyer erwartet heute einen „wesentlich emotionaler auftretenden Gegner“.

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