Union Varl hofft auf Aufwärtstrend / Espelkamp muss lange auf Harutjunjan verzichten

Jetzt kommen die wichtigen Spiele

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Gegen Espelkamp war Varls Stürmer Andre Lange glücklos, in Muckum sich das ändern.

Wehdem - Eingeplant waren Punkte gegen den FC Preußen Espelkamp ohnehin nicht. Die ganz große Enttäuschung blieb bei Union Varl darum nach der 0:3-Niederlage im Fußball-Bezirksliga-Derby aus. Trainer Sebastian Numrich weiß, dass bei den Möglichkeiten seiner Mannschaft gegen die aktuelle Nummer zwei der Tabelle alles passen und jede Chance genutzt werden muss, wenn am Ende etwas Zählbares herauskommen soll.

Wichtiger als das Ergebnis ist für Numrich darum das Auftreten seiner Mannschaft, mit dem er deutlich zufriedener ist als noch vor einigen Wochen. Zwar war bei den Varlern in den letzten 30 Minuten die Luft ziemlich raus – beim Stand von 0:3 durchaus nachvollziehbar –, doch ein Einbruch wie bei den vergangenen Niederlagen blieb aus. „Ich bin mit der Leistung zufrieden. Darauf können wir aufbauen“, ist Numrich optimistisch.

Er richtet seinen Blick schon auf die kommenden Begegnungen gegen FC Muckum (18.) und TuS Lohe (17.). „Das sind für uns die entscheidenden Spiele. Jetzt kommen die Mannschaften, die spielerisch nicht so stark sind. Wenn wir gegen Muckum ähnlich gut gegen den Ball arbeiten wie gegen Espelkamp, können wir sicherlich gewinnen.“

Numrichs Isenstedter Kollege Axel Krüger ärgerte sich nach der 1:2-Niederlage beim SV Häger vor allem, dass seine Mannschaft nach gutem Beginn gegen druckvoll spielende Gastgeber nicht für mehr Entlastung sorgen konnte. Für das nächste Spiel gegen Holsen erwartet er eine ähnliche Ausgangslage. „Auch da werden wir nicht sehr viel Ballbesitz haben. Doch wir wollen es besser machen als gegen Häger“, so Krüger.

Rundum zufrieden ist dagegen Espelkamps Trainer Uwe Korejtek. Mit dem Ergebnis sowieso, aber auch mit der Art und Weise, in der die drei Tore herausgespielt wurden. Zudem habe seine Mannschaft bis auf zwei Situationen nichts zugelassen. Als vorbildlich hebt Korejtek auch die Einstellung seiner Spieler hervor. Beispielhaft nennt er Kapitän Mario Warkentin, der in der Nacht vor dem Spiel einen Autounfall hatte, trotz Schmerzen aber darauf bestand, der Mannschaft zu helfen.

Getrübt wird Korejteks gute Laune etwas durch eine Hiobsbotschaft in Sachen Watschagan Harutjunjan. Als Ursache für die anhaltenden Nackenprobleme des Stürmers hat sich nach einer MRT-Untersuchung ein schwerer Bandscheibenvorfall herausgestellt. Er wird den Preußen mindestens in der Vorrunde, vielleicht sogar für die gesamte Restsaison fehlen.

mer

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