Von drei Mannschaften steigen zwei ab

Union Varl – eine Chance bleibt noch

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Die Frotheimer geben im Abstiegskampf nicht auf, hier jubelt Dennis Brandenburg.

Minden-luebbecke - VARL/FROTHEIM · Co-Trainer Ralf Schlottmann zog Andre Lange wieder auf die Beine, danach holten Trainer Sebastian Numrich und der Sportliche Leiter Mario Lange die Mannschaft zusammen.

Gleich im Anschluss an die 1:4-Heimniederlage am Sonntag gegen BV Stift Quernheim wurde bei Fußball-Bezirksligist SpVg. Union Varl vieles versucht, um die enttäuschten Spieler aufzurichten. „Jetzt müssen wir uns halt den Klassenerhalt im letzten Spiel in Hausberge holen“, gibt sich Numrich trotzig.

Die Varler haben nach dem aus ihrer Sicht verkorksten vorletzten Spieltag noch immer die besten Karten der drei Mannschaften, von denen am kommenden Sonntag Nachmittag nur eine den Klassenerhalt geschafft haben wird. Gewinnt Varl in Hausberge, können Wulferdingsen und Frotheim machen und so hoch gewinnen wie sie wollen – doch das sagt man sich in Varl schon seit Wochen.

Mit dem 3:0-Sieg in Oeynhausen war der Klassenerhalt fast geschafft, das war vor einem Monat. Doch der entscheidende letzte Schritt will dem Aufsteiger einfach nicht gelingen. Auch am Sonntag war die Verkrampfung zu spüren, das Heimspiel gegen Quernheim war der sechste vergebliche Anlauf auf einen erlösenden Dreier. Der muss nun am Sonntag in Hausberge geholt werden, will man sich in Varl nicht von den Ergebnisse der Konkurrenten abhängig machen.

„Dass Hausberge gegen Rödinghausen gewonnen hat, ist für uns vielleicht gar nicht so schlecht“, sagte am Sonntag Andre Lange. Die Überlegung des Varler Torjägers: Die seit Sonntag gesicherten Hausberger könnten im letzten Spiel nicht mehr ganz so bissig sein. In der Tat war die Erleichterung bei den Portanern riesig am Sonntag nach dem Überraschungserfolg gegen den Tabellenführer und feststehenden Meister. Den entscheidenden Treffer erzielte Alexander Südmersen in der 81. Spielminute.

Im Gegensatz zu Union Varl gewannen auch der SuS Wulferdingsen (4:2 gegen Theesen II) und VfL Frotheim (4:0 gegen Lemgo) ihre Heimspiele, was am kommenden Sonntag das Handynetz zwischen den Schauplätzen Hausberge, Tengern und Frotheim strapazieren dürfte. „Dass Rödinghausen zu schlagen ist, haben wir ja gesehen“, gibt sich Frotheims Trainer Holger Sarres kämpferisch. Nicht zu Unrecht, denn obwohl am Sonntag beim VfL mit Hußmann, R. Olfert, W. Olfert, Simonjan, M. Gräve, Schütte, Rooch und Bollmeier mehrere Spieler ausfielen, steckte das Restaufgebot den Kopf nicht in den Boden der „Sandhasenarena“ und holte den erforderlichen Sieg, um die Chance auf den Klassenerhalt aufrecht zu erhalten. Dennoch: Der VfL Frotheim muss am finalen Sonntag beide Konkurrenten überholen, um nicht abzusteigen.

Auch die Tordifferenz könnte noch eine wichtige Rolle spielen. Durch das 4:0 gegen Lemgo und das Varler 1:4 machten die Frotheimer sieben Tore gut. Möglich wäre nun sogar dieses Szenario: Frotheim schlägt die unmotivierten Rödinghauser mit 2:0, während die Varler in Hausberge und Wulferdingsen in Tengern nicht über ein Unentschieden hinaus kommen – dann wären Frotheim und Varl punkt- und von der Tordifferenz gleich, doch der VfL hat mehr erzielte Tore auf seinem Konto...

So weit will man es bei Union Varl natürlich nicht kommen lassen. Die Rot-Weißen haben es nach wie vor selbst in der Hand beziehungsweise auf dem Fuß – doch das ist schon seit Wochen der Fall. · ag

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