Erster Vereinserfolg bei Ü32ern / Im Finale TuRa entzaubert und entthront

Union feiert und „Varli“ lacht dazu

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Siegerbild mit Maskottchen: Angefeuert von den rot-weißen Fans (oben) gewannen Stefan Hartmann und Co. das Ü32-Finale und holten den Pokal erstmals das Varl. ·

Lübbecke - Von Andreas GerthDie Lübbecker Kreissporthalle steht seit 1970, aber so etwas hat sie wohl auch noch nicht erlebt. Altliga-verrückte Fans und eine Mannschaft, die erst den Gegner narrt und anschließend mit Maskottchen „Varli“ feiert – das Ü32 Finale und die Feier der siegreichen Varler war am Samstag das abschließende Highlight beim Endspieltag der 42. Fußball-Altliga-Hallenkreismeisterschaften.

„In der Ü32-Klasse haben die Varler noch nie etwas gerissen, das holen sie jetzt alles auf einen Schlag nach“, konnte sich Spielleiter Andreas Varenkamp ein Grinsen nicht verkneifen, während er den feiernden Varlern zuschaute. Die kosteten den 3:0-Endspielsieg gegen den entthronten Titelverteidiger TuRa Espelkamp und die erstmals errungene Kreismeisterschaft bei den Ü32ern in vollen Zügen aus. Erst recht, als Mannschaftsführer Stefan Hartmann, die „Katze vom Schnakenpohl“, den Pokal in die Höhe stemmte.

Hartmann war es dann auch, der sich das Mikrofon von Moderator Jürgen Nenneker schnappte und vom rot-weißen Anhang auf der Zuschauertribüne die Buchstaben für das nächste Siegertänzchen geben ließ. Mittendrin Maskottchen „Varli“, das erstmals zum Einsatz kam, sich auf Anhieb als der erhoffte Glücksbringer entpuppte und mit seinem Dauerlachen perfekt zur Stimmungslage beim Sieger passte.

Doch das war ja erst der Anfang der Feierlichkeiten, wobei Stefan Hartmann einen Verbesserungsvorschlag anmeldete: „Unser Vereinslokal soll sich mal Flutlicht anschaffen, dann können wir heute Abend noch auf den Balkon.“

Die Geschichte des Spiels ist hingegen schnell erzählt, denn gegen bärenstarke Varler kam Titelverteidiger TuRa zu keinem Zeitpunkt für einen Sieg in Frage. Cord Bommelmann legte das 1:0 vor, in der zweiten Halbzeit ließen Michael Wolter und Sebastian Numrich das 2:0 und 3:0 folgen, und wäre nicht TuRa-Schlussmann Albert Schüler zur Stelle gewesen, hätte der neue Kreismeister auch mit einem halben Dutzend durchs Ziel gehen können.

Auf der anderen Seite hielt Stefan Hartmann, die „Katze vom Schnakenpohl“, den eigenen Kasten sauber und krallte sich tatsächlich den Titel. Und um einen guten Spruch ist Hartmann bekanntlich auch nie verlegen, so zum Beispiel mit Blick auf das Spiel der ersten Mannschaft am Sonntag: „Ich rufe in Bruchmühlen an, wenn wir kommen, muss der Sportplatz rot-weiß sein.“

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