Handball-Bundesliga: Schöngarth und Pajovic fallen aus / Mittwoch in Lemgo

Unentschieden teuer bezahlt

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Arne Niemeyer (r.) wird beim TuS in den Fokus rücken, er ersetzt Ales Pajovic im linken Rückraum. ·

Lübbecke - Von Andreas GerthHandball-Bundesligist TuS N-Lübbecke hat das 27:27-Unentschieden gegen Frisch-Auf Göppingen am Mittwoch teuer bezahlt. Mit Jens Schöngarth (Bänderriss im rechten Fuß) und Ales Pajovic (Oberschenkelblessur) haben sich zwei Rückraumspieler verletzt, die nun für die nächsten Spiele am kommenden Mittwoch, 13. November, beim TBV Lemgo sowie das kurz darauf folgende Top-Heimspiel gegen die Füchse Berlin am Samstag, 16. November (19 Uhr), auszufallen drohen.

„Das ist bitter. Sie waren zuletzt meine wichtigsten Spieler im Rückraum“, betont Trainer Dirk Beuchler. Eine Idee, wie seine Mannschaft diese beiden massiven Ausfälle kompensieren kann, hat der TuS-Coach noch nicht und füttert erst einmal das Phrasenschwein: „Wir müssen jetzt versuchen, das Beste aus der Situation zu machen.“

Als gelernte Rückraumspieler bleiben somit nur noch vier Spieler für drei Positionen: Arne Niemeyer links, Drago Vukovic und Pawel Niewrazawa in der Mitte und Gabor Langhans im rechten Rückraum. Zudem wird der junge Gabor Langhans, der bislang nicht oft zum Einsatz kam, auch in der Abwehr seinen Mann stehen müssen.

„Wenn wir die Umstände bedenken, können wir mit dem Punkt leben. Wir haben mit Pajovic und Schöngarth die wichtigsten Rückraumspieler verloren, die wir im Moment haben. Diese Ausfälle muss man erst einmal verkraften, deshalb ein Kompliment an meine Mannschaft“, so Beuchler rückblickend. Trotz des kassierten Ausgleichstreffers in der letzten Sekunde des Spiels wertete er das Unentschieden gegen Göppingen nicht als Punktverlust. „Einstellung und Kampf waren phänomenal. Die Zuschauer haben wieder einen guten TuS N-Lübbecke gesehen.“

Seine Mannschaft hat weiterhin ein positives Punktekonto (12:10), das angesichts der beiden Ausfälle in den nächsten Spielen schwer zu verteidigen sein wird. „Wir wollen erst einmal abwarten, was sich bei Jens und Ales bis Montag tut. Unsere medizinische Abteilung ist gefordert, alles zu versuchen. Ein kleines Fünkchen Hoffnung hat man immer“, sagt Beuchler, der das nächste Spiel bei seinem alten Verein in Lemgo natürlich nicht verlieren möchte.

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