Spiel des Tages: TuS Levern 1:1 gegen Vehlage / Gäste treffen kurz vor Schluss

Ein Unentschieden als Mutmacher

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Mannschaftskapitän als kämpferisches Vorbild: Waldemar Suckau (r.) erkämpfte mit dem TuS Levern ein Unentschieden gegen Vehlage, links mit Ninos Yalda. ·

Levern - Von Willi Pries · Es wurde am Ende nicht der erhoffte Sieg, aber trotzdem ein Hoffnungsschimmer für den TuS Levern im Kampf gegen den Abstieg. Das 1:1 (0:0) gestern gegen Blau-Weiß Vehlage war ein Mutmacher für die kommenden Aufgaben geben.

„Ich bin insgesamt sehr zufrieden mit der Einstellung meiner Mannschaft“, so Spielertrainer Holger Binder nach der Partie. Vor allem im zweiten Durchgang hatte sein Team sich stark ins Spiel gekämpft, nachdem im ersten Durchgang noch die Gäste aus Vehlage am Drücker waren. „Die hatten gleich zu Beginn einen Pfostenschuss und auch danach ein paar sehr gute Möglichkeiten. Wir hätten uns über einen Rückstand zur Pause nicht beschweren können“, so Binder.

Davon scheinbar unbeeindruckt kamen die Leverner nach der Pause zurück aufs Feld und ließen im zweiten Durchgang keine nennenswerten Chancen zu. Stattdessen sahen sich die Gäste immer wieder unter Druck. Ein Kopfball von Thomas Uhlig verfehlte nur knapp sein Ziel (50.). Nach einem Freistoß konnte Vehlages Keeper Daniel Löwen den Ball nur abklatschen, die aufgerückten Gastgeber um Christoph Kollweier konnten die Verwirrung im Fünfmeterraum aber nicht nutzen und Löwen zur Ecke klären (55.). Nur wenig später konnten die Gäste den Ball nicht aus der Gefahrenzone schlagen, Marius Hellmich nahm das Leder auf, setzte sich gegen Vitali Klunk durch und zirkelte das Spielgerät aufs lange Eck. Mit der Fußspitze lenkte Löwen den Ball noch an den Außenpfosten (61.). Im Angriff blieb der TuS Levern zunächst glücklos, hatte aber andererseits in der Abwehr Dusel, als Henrik Rümke nach einem Foulspiel gegen Oliver Penner mit der Gelben Karte davon kam. Hier hätte der Schiedsrichter auch auf Notbremse entscheiden können (63.).

Rümke im Glück –

nur gelb nach Foul

Einige Minuten später haderten dann die Gastgeber mit dem Unparteiischen. Nach einem Konter lief Thomas Uhlig alleine auf das Vehlager Tor zu, beim Pass auf den mit gestarteten Nils Langelahn, der das Leder ins Tor beförderte, erkannte der Schiedsrichter zum Entsetzen der Leverner auf Abseits (65.). „Das war zwar ärgerlich, aber es wäre besser gewesen, wenn er deutlicher hinter dem Ball geblieben wäre, um die Situation klarer zu vermeiden“, wollte Binder nach dem Spiel die Szene nicht überbewerten. Vielleicht auch, weil Thomas Uhlig nur kurz darauf das 1:0 gelang. Wieder nahm er einen langen Ball auf und schob ihn diesmal im Strafraum am Vehlager Torhüter vorbei. Fast im Zeitlupentempo kullerte der Ball über die Torlinie, so dass Vitali Klunk beinahe noch vor der Linie hätte klären können. So aber lagen am Ende Ball und Abwehrspieler im Netz, während Uhlig jubelte (70.).

Vehlage antwortete jetzt mit wilden Angriffen, die aber oft schon im Mittelfeld verpufften. Erst als Marcel Henkel nach wiederholtem Foulspiel mit Gelb-Rot vom Feld musste, bekamen die Gäste Oberwasser und erzielten kurz vor dem Ende den Ausgleichstreffer zum 1:1 durch Gerhard Penner (84.). Holger Binder nahm das Positive mit: „Es ist immer ärgerlich, so spät den Ausgleich zu kassieren. Über das gesamte Spiel gesehen, geht das Ergebnis aber in Ordnung und macht Mut für die weiteren Spiele.“

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