Unbefangener Start beim VfB Fabbenstedt

Mannel lässt die Spieler rotieren

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Zwei weitere Nachwuchstalente für die junge Mannschaft: Trainer Rainer Mannel und Malte Grabenkamp (oben v.l.) mit Timon Schmidt (l.) und Rene Bokämper.

Fabbenstedt - Dem „Aushilfsjob“ bei TuRa Espelkamp folgt nun die Festanstellung beim VfB Fabbenstedt. Dort freut sich der neue Coach Rainer Mannel, der während der vergangenen Spielzeit bei den TuRanern eingesprungen war, auf die bevorstehende Saison in der Fußball-Kreisliga A und geht an die Aufgabe bei den „Schwarz-Weißen“ äußerst unbefangen heran. „Wir haben in der Vorbereitung vieles ausprobiert. Da haben sich Spieler auf Positionen wiedergefunden, die sie vorher noch nicht gespielt haben“, lacht der 57-jährige Dielinger.

„Man kann hier in Fabbenstedt in vielen Punkten etwas verändern, und das betrifft nicht nur die Geschehnisse auf dem Platz“, sagt Mannel. Co-Trainer Malte Grabenkamp freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem Nachfolger von Jens Gerdom: „Rainer geht mit einer komplett neuen Sichtweise an die Arbeit“.

Grabenkamp: Leistungen

nicht konstant genug

Zu tun gibt es einiges, denn der VfB erlebte zuletzt eine durchwachsene Saison. Zwar stach der Einzug ins Kreispokalfinale positiv heraus, doch in der Meisterschaft hatten sich die Fabbenstedter ein wenig mehr als den achten Tabellenplatz ausgerechnet. „Letztlich waren unsere Leistungen einfach nicht konstant genug“, räumt Grabenkamp ein. Mit dem erfahrenden Trainer aus Dielingen, der zuvor viele Jahre erfolgreich in Niedersachsen arbeitete, wollen sich die Fabbenstedter jetzt weiterentwickeln.

„Auch durch Personen wie Bernd Maschmann oder Malte wurde mir der Einstieg beim VfB sehr leicht gemacht. Jetzt liegt es an mir, die Vorgaben umzusetzen“, erläutert Rainer Mannel. Eine dieser Vorgaben ist es, die junge Mannschaft (Durchschnittsalter 22,6 Jahre) spielerisch voran zu bringen. „Unser Ziel ist es, attraktiven Fußball zu bieten“, betont Mannel. „Das Hauptaugenmerk liegt erst einmal darauf, weniger Tore zu kassieren. Aber das liegt nicht allein an der Abwehr. Auch im Angriff oder Mittelfeld müssen alle Spieler robuster werden.“

Mit dem Verlauf der Vorbereitung ist Mannel unter dem Strich zufrieden. „Wir haben viel ausprobiert. Manche Dinge laufen sehr gut, andere gilt es noch zu verbessern. Aber die Mannschaft arbeitet sehr konzentriert mit“. Personell musste der VfB drei Abgänge verkraften, die ins Gewicht fallen, denn Philip Bünemann und Daniel Sawatzky waren gesetzte Stammspieler.

Aufgefangen werden soll dies mit Akteuren aus den eigenen Reihen. So stießen zur neuen Serie in Rene Bokämper und Timon Schmidt zwei A-Jugendliche endgültig in den Kader der ersten Mannschaft hoch. Zudem konnte in Tristan Doempke vom TuS Gehlenbeck ein neuer Torwart geholt werden. Trotz der vielen jungen Spieler kann der VfB nicht auf gestandene Spieler wie Christoph Schmidt, Daniel Dyck oder Gerald Grabenkamp verzichten. Sie sollen die „Jungen“ führen.

„Natürlich wollen wir erfrischenden Fußball zeigen, aber wir wissen auch, dass wir die nötigen Punkte holen müssen. Es kommen gute Aufsteiger hoch und diesmal gibt es wieder zwei Absteiger“, hebt Mannel den Zeigefinger. Deshalb scheint das vorrangige Ziel, nichts mit dem Abstiegskampf zu tun zu bekommen, nachvollziehbar. „Es wäre schön, wenn wir einen soliden Mittelfeldplatz schaffen und ich sehe, dass sich die Mannschaft weiterentwickelt hat“, fasst der neue VfB-Coach zusammen.

mm

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