U13-Radballer des RSC Niedermehnen konnten Erlerntes im Spiel umsetzen

„Das sieht einfach aus, ist es aber nicht“

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Gute Ansätze: Die U13-Radballer des RSC (v.l.) Magnus Krämer, Malte Hegerfeld, Benjamin Möller und Maurice Mösemeyer.

Stemwede - „Das sieht einfach aus, ist es aber nicht“, sagt Friedhelm Mösemeyer. Gemeint ist das Schießen mit dem Vorderrad. Das braucht beim Radball viel Übung und Spielpraxis, und beides bekamen die U13-Radball-Schüler am Samstag Nachmittag in der Niedermehner Sporthalle bei ihrem ersten Spieltag.

Insbesondere die Nachwuchsradballer sehnten nach der langen Sommerpause den Start der neuen Saison herbei. Den Auftaktspieltag der U13 Radballer richtete der RSC in der Niedermehner Sporthalle aus. Insbesondere mit den Leistungen von Magnus Krämer und Benjamin Möller (RSC II) konnte Trainer Reinhold Struckmann sehr zufrieden sein, denn nach vier Siegen und zwölf Punkten können die beiden RSC-Youngster mit frischem Selbstvertrauen zum nächsten Spieltag nach Iserlohn anreisen.

Die Jungs haben das, was wir im Training erarbeitet haben, gut umgesetzt, ich freue mich sehr für sie“, lobte Struckmann den Auftritt seiner Jungs. Magnus Krämer und Benjamin Möller präsentierten sich in der Defensive sicher und auch im Spiel nach vorne gelang schon einiges. Das junge RSC-Duo spielte gegen Niedermehnen I (3:2), Münster (3:0), Leeden (3:0) und St. Hubert (5:0/kampflos).

Die erste Mannschaft mit Malte Hegerfeld und Maurice Mösemeyer spielte gegen Niedermehnen II (2:3), Suderwich (0:5) und St. Hubert (5:0/kampflos). Auch bei ihnen stimmten Einsatz und Wille. Malte Hegerfeld und Maurice Mösemeyer zeigten im Ansatz viel versprechende Aktionen nach vorne, es fehlte allerdings an der nötigen Präzision im Passspiel und einige Torchancen ließ man leider noch ungenutzt.

„Die richtige Technik zu vermitteln und zu erlernen, ist schwierig und dauert seine Zeit. Wir Ältere versuchen die Jungs bei Laune zu halten und im Training immer andere Schwerpunkte zu setzen“, erklärt Friedhelm Mösemeyer, der sich beim „Coaching“ mit den anderen Herrenspielern des RSC abwechselt.

Für die drei neuformierten Verbandsligateams des RSC Niedermehnen ging es derweil in Bünde-Holsen um die ersten Saisonpunkte. Es zeigte sich, dass in diesem Jahr die Liga sehr ausgeglichen besetzt ist und um jeden Punkt hart gerungen wird. Von Beginn an entwickelten sich überaus intensiv geführte Begegnungen, in denen die Mannschaften versuchten, über den Kampf ins Spiel zu kommen. Alle Zweikämpfe wurden mit großem Engagement geführt, die Mannschaften waren immer im Vorwärtsgang, wodurch es zu zahlreichen Torszenen kam.

Auf Seiten des RSC waren Reinhold Struckmann und Friedhelm Mösemeyer (RSC II) die erfolgreichsten Punktesammler. Gegen Niedermehnen III (6:3) und Münster I (4:3) gelangen zwei verdiente Auftaktsiege, aber den wie immer heimstarken Holsenern mussten sie sich mit 4:7-Toren geschlagen geben. Im vierten Tagesspiel gegen Münster II schienen beide Mannschaften in den Schlussminuten müde zu sein und wollten nicht mehr das volle Risiko eingehen. Die Punkte wurden beim 3:3 geteilt.

Aufgrund ihrer kämpferisch hervorragenden Einstellung gelangen Friedbert Reddehase und Jan Struckmann (RSC III) Siege über Münster II (4:3) und Holsen (4:1). In den abwechslungsreichen und auch spannenden Partien gegen Niedermehnen II (3:6) und Münster I (3:7) hielten beide das Geschehen lange Zeit offen, aber es fehlte ihnen einige Male das nötige Quäntchen Glück, um zu weiteren Punkten zu kommen.

Überzeugt an der Seite von Frank Hegerding hat auch Youngster Stefan Hüffmann bei seinem ersten Verbandsligaeinsatz. Für Hüffmann / Hegerding reichte es trotz etwa gleich vieler Spielanteile und Möglichkeiten nur zu einem Sieg über Münster II (4:2). In den Begenungen gegen Holsen (4:7) und Münster I (3:4) wurden sie für ihr engagierteres Spiel nicht belohnt.

Der nächste Verbandsligaspieltag findet am 27. September in der Leverner Festhalle statt. Zu Gast haben die RSCler die drei Teams vom RSV Leeden.

hja/ag

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