TuS-Trainer sagt leise Tschüss / Verabschiedung heute Abend beim Heimspiel

Typisch Chalepo

Lübbecke - Von Andreas GerthTuS N-Lübbecke und Trainer Gennadij Chalepo – das passte einfach nicht zusammen. Heute Abend im Rahmen des letzten Saisonheimspiels gegen den TV Großwallstadt (Merkur-Arena, Anwurf 19 Uhr) wird der 44-Jährige verabschiedet, nach nur einer gemeinsamen Saison.

„Es war ein gutes Jahr“, sagt Chalepo tapfer. Die innere Überzeugung seiner Worte kann der gebürtige Weißrusse allerdings nicht rüberbringen. „Es war ja absehbar, dass irgendwann das letzte Heimspiel anstehen würde, und jetzt ist es nun mal soweit.“

Er kann einem Leid tun, dieser 2,10 Meter große Hüne von Mensch. In sportlicher Hinsicht hat sich Gennadij Chalepo nichts vorzuwerfen. Ein Sieg heute gegen den Abstiegskandidaten TV Großwallstadt würde die Einstellung der Punktausbeute aus der Vorsaison bedeuten, die der TuS unter der Regie von Markus Baur holte. Letztlich waren es die Durststrecke im November und Dezember mit 2:16- Punkten und wohl auch das mangelnde Charisma Chalepos, die die Verantwortlichen im Verein zum Umdenken und zur vorzeitigen Beendigung der eigentlich bis 2014 vereinbarten Zusammenarbeit drängten.

Von seinem Nachfolger erhofft man sich am Wiehengebirge das, was Chalepo nicht liefern konnte: Konstanz in die Leistungen der Mannschaft zu bringen und das Umfeld mitzureißen. Dafür steht jetzt Dirk Beuchler.

Heute Abend gehört die Bühne in der Merkur-Arena jedoch noch einmal Gennadij Chalepo oder „Heinrich“, wie der ehemalige TuS-Spieler mit dem legendären Wackler bis heute von den Fans genannt wird.

„Wir wollen das letzte Heimspiel natürlich gewinnen“, sagt er leise. Es wird ein stiller Abgang werden. Typisch Chalepo.

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