Tengern II zeigt Spitzenleistung gegen Lübbecke

TuSpo nach 0:6 Schlusslicht

Zweikampf mit gestrecktem Bein: SuS Holzhausens Andre Koch hat es hier mit Varls Marcel Rosengarten zu tun.  - Foto: Pollex

Wehdem - Der TuSpo Rahden ist nach einem 0:6 gegen Isenstedt auf den letzten Tabellenplatz der Fußball-Kreisliga-A abgerutscht, weil Konkurrent Blasheim beim 1:1 gegen BW Oberbauerschaft punktete. TuRa Espelkamp kam gegen Gehlenbeck ebenfalls zu einem 1:1, und auch Union Varl spielte beim 0:0 in Holzhausen unentschieden. Einen klaren Sieg fuhr Spitzenreiter Tengern II beim 5:1 gegen Lübbecke ein. Frotheim und Fabbenstedt trennten sich 1:1, Vehlage gewann mit 2:1 gegen Schnathorst.

BSC Blasheim – BW Oberbauerschaft 1:1 (1:0). „Der späte Ausgleich ist natürlich wieder sehr ärgerlich“, trauerte Blasheims Coach Sebastian Numrich dem möglichen Sieg hinterher. Seine Mannschaft konnte nach dem Erfolg gegen Holzhausen nicht nachlegen und kassierte schon zum vierten Mal in der bisherigen Saison einen späten Gegentreffer. Nachdem Rico Heuchel das 1:0 erzielte hatte, gelang Tim Tödtmann kurz vor dem Ende das 1:1 (86.).

TuSpo Rahden – Isenstedter SC 0:6 (0:3). Die Isenstedter holten nach dem Sieg gegen Frotheim den nächsten Dreier. „Das ist in unserer Situation sehr wichtig, jetzt müssen wir aber gegen Blasheim auch nachlegen und genauso konzentriert arbeiten wie heute“, schaute ISC-Coach Christian Gieselmann bereits nach vorn. In Rahden zeigten sich die Isenstedter hochkonzentriert und führten nach Treffern von Benedikt Schwarz (20./24.) und Gieselmann (35.) schon zur Pause mit 3:0. Nach dem Wechsel machten Sebastian Vogt (70./79.) und Jonas Oestreich (84.) das halbe Dutzend voll. Rahdens Fabian Spreen holte sich kurz vor dem Ende eine unnötige gelb-rote Karte ab. Nachdem er wegen Meckerns verwarnt worden war, schlug er wenig später den Ball weg und musste mit der Ampelkarte vom Platz (89.).

TuS Tengern II – FC Lübbecke 5:1 (4:0). Schon zur Pause war das Spiel beim Stand von 4:0 entschieden. Björn Bredemeier (3./18.), Jannik Korte (23.) und Robert Kilias (28.) hatten den Tabellenführer auf die Siegerstraße gebracht. Anil Engin traf zum zwischenzeitlichen 4:1 (80.), bevor Patrick Knappmeyer den 5:1-Endstand besorgte (89.).

VfL Frotheim – VfB Fabbenstedt 1:1 (0:1). Die Frotheimer zeigten sich mit dem einen Punkt zufrieden. „Wir müssen in der jetzigen Situation alles mitnehmen und uns Stück für Stück unten rausarbeiten. Daher sehe ich das heute als Punktgewinn, auch wenn es kein ansehnliches Spiel war“, so VfL-Coach Florian Haase. Fabbenstedts Felix Droste hatte für sein Team zur Führung getroffen (24.), Bastian Pott glich zum 1:1 aus (72.).

TuRa Espelkamp – TuS Gehlenbeck 1:1 (0:0). TuRas Thomas Gräber war für den Schlussakkord verantwortlich. Mit einem Gewaltschuss aus der Distanz sorgte er für den etwas glücklichen Ausgleich. „In dem Schuss war auch eine Menge Frust drin, der sollte mit aller Gewalt rein. Der Ball sprang von der Unterkante der Latte ab und von einem Gehlenbecker Knie dann doch irgendwie wieder ins Tor“, beschrieb TuRa-Betreuer Theo Müller den Treffer aus der Nachspielzeit. Zuvor hatten sich die Gastgeber sehr schwer getan und bei einem Elfmeter von Andre Kottkamp auch etwas Glück. TuRa-Keeper Löwen parierte den Strafstoß, den verwandelten Nachschuss der Gäste pfiff der Schiedsrichter wegen eines Foulspiels wieder zurück (65.). Wenig später konnte Patrick Hölscher dann aber doch zum 0:1 treffen (71.).

SuS Holzhausen – Spvgg Union Varl 0:0. Mit dem Remis fallen die Varler zwar etwas hinter Tabellenführer TuS Tengern II zurück, sind aber nach wie vor in Sichtweite. „Wir sind mit dem Punkt zufrieden, auch wenn das Niveau überschaubar war“, so Varls Trainer Stefan Hartmann nach der Partie. Er sprach von einem Spiel mit wenigen Höhepunkten und einem gerechten Ausgang. Auf Seiten der Gastgeber scheiterte Giovanni Ronzetti mit einer Großchance an Union-Torhüter Marcel Redeker, auf der anderen Seite vergab Hichem Talbi den möglichen Führungstreffer für die Varler.

BW Vehlage – SV Schnathorst 2:1 (1:0). „Besser glücklich gewonnen, als unglücklich verloren“, meinte Vehlages Trainer Heinrich Dyck nach dem knappen Erfolg. Seine Mannschaft tat sich gegen die gut mitspielenden Schnathorster schwer. „Die waren richtig gut im Spiel“, so Dyck. Marcel Löwen traf für die Gastgeber (18.), nach dem Seitenwechsel legte Gerhard Penner das 2:0 nach (47.). Der SVS steckte jedoch nicht auf, und die Vehlager schafften es nicht, eine der vielen Kontersituationen zu nutzen. So mussten sie nach dem 2:1 durch Arne Merschel (63.) noch kräftig zittern.

pr

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