Handball: TuS N-Lübbecke steigt nach 25:32-Niederlage gegen Füchse Berlin ab

Tschüss, Bundesliga!

An ihm ist der Klassenerhalt sicher nicht gescheitert: Torhüter Nikola Blazicko spielte eine gute Saison. Nach dem besiegelten Abstieg war bei ihm die Enttäuschung groß. Blazicko spielt auch im kommenden Jahr beim TuS N-Lübbecke. - Fotos: Pollex

Lübbecke - Von Maik Hanke. „Das Elend hat ein Ende“, schreibt ein verärgerter Fan des TuS N-Lübbecke auf der Facebook-Seite des Handball-Bundesligisten. Denn der Tabellenvorletzte hatte auch am Sonnabend gegen die Füchse Berlin keine Chance und verlor mit 25:32 (9:16). Damit steht der TuS als zweiter Absteiger nach dem HSV Hamburg fest. Es ist der fünfte Abstieg der Vereinsgeschichte nach 1983, 2001, 2003 und 2008.

„Der Sieg der Füchse heute Abend war zu erwarten, auch wenn wir es nicht wahrhaben wollten, dass sie gewinnen“, sagte TuS-Trainer Goran Perkovac nach dem Spiel. Die Lübbecker waren von Beginn an klar unterlegen.

Europameister Niclas Pieczkowski traf im Spiel gegen die Füchse Berlin nur einmal.

Auch wenn der Lübbecker Torhüter Matevs Skok, der von Beginn an spielte, schon nach Sekunden zwei Bälle der Füchse entschäfte, ging der TuS früh und deutlich in Rückstand. Nach nicht einmal neun Minuten stand es 1:5. Die Lübbecker selbst hatten erst in der vierten Minute erstmals getroffen. Damit war die Marschrichtung des Spiels von Beginn an klar. Der TuS schaffte es nach einer Auszeit, und auch dank mehrerer Paraden von Matevs Skok, noch auf 5:5 durch Nikola Manojlovic auszugleichen (15.). Anknüpfen an die Leistung in der Aufholphase konnten die Hausherren danach aber nicht mehr.

Nach gut 22 Minuten waren die Berliner wieder mit fünf Toren Abstand davongezogen (11:6, 23.). Auf Gäste-Seite hielt Torwart Silvio Heinevetter mehrfach gut. Mit einem aussichtslosen Rückstand von 9:16 ging es in die Pause.

„Nur 9 Tore in der ersten Halbzeit zu erzielen, das ist definitiv zu wenig“, musste Trainer Goran Perkovac nach dem Spiel zugeben. Aber auch nach dem Seitenwechsel sollte es nicht mehr allzu viel besser werden. Durch Petar Nenadic bauten die Füchse ihren Vorsprung nach 40 Minuten auf acht Tore aus – 16:23.

Trainer Goran Perkovac feuert sein Team an. Am Ende muss sich der TuS aber klar geschlagen geben.

Auch wenn sich die Lübbecker noch zu kämpfen bemühte, sollte der Sieg der Füchse nie auch nur im Geringsten in Gefahr geraten. Das Spiel endete mit 25:32. „Zum Ende des Spiels waren die Spieler müde, denn für unseren Rückraum ist es sehr schwer, gegen eine großgewachsene 6:0-Deckung zu spielen“, erklärte Perkovac. Der Trainer dankte nach dem Spiel den Anhängern seines Vereins: „Ein Kompliment an unsere Fans, die auch heute wieder, trotz Fußball im Fernsehen, hier bei uns in der Halle waren. Ich hoffe, dass sie die Mannschaft auch in der zweiten Liga so toll begleiten werden.“

Bei Facebook jedenfalls gab es nicht nur Mecker, einige Fans zeigten auch eine Kopf-hoch-Haltung: „Das ist nicht das Ende! – Aufstehen – Trikot richten und weiter geht’s“, schreibt eine Anhängerin. Zwei Spiele liegen noch vor den Lübbeckern, und dann heißt es erst mal: Tschüss, Bundesliga.

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