Fußball-Kreisliga A: Trainer will 6:1-Sieg in Hüllhorst nicht überbewerten / Tabellenführer ärgert sich über Platzverweise

Trucco-Team in der Kreisliga A angekommen

+
Die Einstellung stimmt: Diesmal wurden die Pr. Ströher dafür auch mit einem Sieg und drei Punkten belohnt. ·

Pr. Ströhen - Aufgestiegen waren sie schon, doch jetzt sind die Fußballer des SSV Pr. Ströhen so richtig in der Kreisliga A angekommen. Mit dem 6:1 am Sonntag im Auswärtsspiel beim SV Hüllhorst gewannen die Nordkreisler ihr erstes Spiel und die wichtige Erkenntnis, auch eine Klasse höher mitmischen zu können.

„Das war ein richtig gutes Spiel von uns. Auch nach dem 0:1-Rückstand hatte ich keine Angst, da ich gesehen habe, dass die Einstellung bei jedem einzelnen Spieler gestimmt hat“, betont SSV-Coach Toni Trucco. Mit Nils Tinnemeier (fehlte), Christian Spreen-Ledebur (angeschlagen) und Jonas Hadeler (schied verletzt aus) gab es ein paar Baustellen im Team, doch das bügelten die Ströher im Kollektiv aus. Bereits zur Halbzeitpause hatten sie das 0:1 in einen 3:1-Vorsprung verwandelt und legten im zweiten Durchgang drei weitere Treffer nach.

Überbewerten will Antonio Trucco den Sieg allerdings nicht, denn die Hüllhorster hinterließen nach dem 1:9 gegen TuRa nun auch im zweiten Saisonspiel einen äußerst schwachen Eindruck. „Ich denke, dass das ein Pflichtsieg war. Was mich dennoch positiv stimmt, ist die Leistung der Mannschaft, die wie schon gegen Isenstedt kompakt, engagiert und zweikampfstark aufgetreten ist. Wenn wir daran anknüpfen, ist am Freitag zu Hause gegen Fabbenstedt ebenfalls etwas drin“, blickt Trucco zur nächsten Aufgabe.

Den ersten Saisonsieg gab es am Sonntag auch für den TuS Tengern III beim 4:2 gegen BW Vehlage. „Diesmal haben wir über 90 Minuten unsere Leistung gebracht. Mich freut besonders, dass wir uns so viele Torchancen erspielt haben“, meinte ein bestens gelaunter Trainer Kai Sander. Für die Vehlager hingegen war es die zweite Niederlage.

Ebenfalls noch ohne Punktgewinn ist der nächste Gegner der Vehlager, der TuS Levern. Das Team von Ciro Ronzetti war mit der 1:0-Führung durch Kapitän Waldemar Suckau vielversprechend ins Heimspiel gegen den SuS Holzhausen gestartet, bekam dann aber die Grenzen und auch Defizite aufgezeigt und unterlag noch mit 1:5. Ronzetti kann aber zumindest aus der ersten Halbzeit einige positive Ansätze mitnehmen. Sorgen gibt es personeller Art, denn mit den Neuzugängen Sebastian Umlandherm und Nico Uchtmann sowie Marcel Henkel mussten drei Spieler angeschlagen ausgewechselt werden.

Mit optimalen sechs Punkten und 12:2-Toren steht TuRa Espelkamp an der Tabellenspitze und könnte diese Momentaufnahme eigentlich genießen, wären da nicht die beiden Platzverweise beim 3:1-Sieg in Fabbenstedt gewesen. „Absolut überzogen“, fand Trainer Klaus Schmitz die gelb-roten Karten gegen Benjamin Pankratz und Frederik Rüter, die den TuRanern nun am Samstag im Heimspiel gegen BW Oberbauerschaft fehlen werden.

Ärgern musste sich am zweiten Spieltag auch Blasheims Coach Thorsten Bunde. „Natürlich ist die Niederlage ärgerlich. Es war eigentlich ein 0:0-Spiel. Besonders bei den Standardsituationen war Lübbecke gefährlich und eine solche hat letztlich auch die Entscheidung gebracht“, berichtete Bunde, vergaß jedoch nicht, dem FC Lübbecke zum Derbysieg zu gratulieren.

Krüger kritisiert

trotz Happy End

Unnötig spannend machte es der SC Isenstedt, bevor der 4:3-Sieg im Nachbarschaftsduell gegen Frotheim nach einem Wechselbad der Gefühle doch noch gefeiert werden konnte. „Wir haben eigentlich nichts zugelassen und laden Frotheim dann zweimal zum Toreschießen ein. Wir hätten schon nach dem 3:1 für klare Verhältnisse sorgen müssen“, monierte Trainer Axel Krüger trotz des Happy End. Der ISC liebäugelt nun mit dem dritten Dreier beim punktlosen HSC Alswede. · ag

Das könnte Sie auch interessieren

Rajoy kündigt Regierungsabsetzung in Katalonien an

Rajoy kündigt Regierungsabsetzung in Katalonien an

Erneuter Rückschlag für BVB - Bayern schließen auf

Erneuter Rückschlag für BVB - Bayern schließen auf

Artistisches Abschlusstraining

Artistisches Abschlusstraining

Krause-Sause in der Halle 7

Krause-Sause in der Halle 7

Kommentare