Elf Tore in zwei Kreisliga-A-Spielen: Lübbeckes Michael Swierczewski erlegt Türk Gücü Espelkamp und Tabellenführer TuS Dielingen

Er trifft und trifft und trifft

Michael Swierczewski traf achtmal gegen Türk Gücü und dreimal gegen Dielingen. - Foto: Pollex

Lübbecke - Erst acht Tore beim 11:0 gegen Türk Gücü Espelkamp, dann nochmal drei beim 4:1 über den Tabellenführer TuS Dielingen, in beiden Spielen ein lupenreiner Hattrick: Stürmer Michael Swierczewski vom FC Lübbecke erlebte schlicht ein Wahnsinns-Wochenende in der Fußball-Kreisliga A. Lübbeckes Trainer Mehmet Aylak lobt: „So etwas habe ich selber im Seniorenbereich noch nicht erlebt.“

Es ist eine Statistik, die Fußball-Liebhabern das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt: Swierczewski traf zunächst dreimal in der ersten Halbzeit gegen seinen Ex-Klub Türk Gücü, fünfmal in der zweiten Halbzeit. Die drei Treffer vom 9:0 bis 11:0 waren ein lupenreiner Hattrick innerhalb von nur 14 Minuten. Für die drei Tore gegen Dielingen brauchte der Stürmer mit 28 Minuten zwar doppelt so lange, der Hattrick war aber genauso lupenrein.

Mit seinen elf Toren erzielte der Stürmer in nur zwei Spielen so viele wie in der gesamten Hinrunde – und selbst da war er schon bester Torschütze der Liga.

Swierczewski sei im richtigen Moment stets am richtigen Platz gewesen, sagt Trainer Aylak. „Er fackelt nicht lange. Wenn er erst mal zum Schuss kommt, ist der Ball meistens drin.“ Aber Aylak betont: „Es war nicht seine alleinige Leistung. Es gehören immer elf, wenn nicht sogar 14 Spieler dazu.“

Mit elf Toren gegen Türk Gücü am Sonnabend – ein Spiel, das Aylak nicht sonderlich hoch hängen will – habe sich seine Mannschaft Selbstvertrauen für das Spiel am Montag gegen Spitzenreiter TuS Dielingen geholt. Der Favorit ging zwar mit 1:0 in Führung, scheiterte am Ende aber an guten Lübbeckern, der eigenen mangelhaften Chancenverwertung, vielen Foulspielen – und Michael Swierczewski.

Swierczewski machte zwar an sich kein überragendes Spiel – in der ersten Halbzeit war er kaum zu sehen –, blieb aber in den entscheidenden Momenten cool.

Er traf zweimal per Strafstoß und erzielte einen sehenswerten Treffer zum zwischenzeitlichen 3:1. Dabei holte er eine halbhohe Flanke mit dem Spann herunter und schoss ein. „Das hat er stark gemacht“, lobt auch Dielingens Trainer Wolfgang Hagedorn. „Da konnte man sehen, er kann was vor dem Tor.“

Lübbeckes Trainer Mehmet Aylak hatte nach dem aus seiner Sicht „miserablen Start in die Rückrunde“ mit drei Niederlagen ein Zeichen seiner Mannschaft erwartet. Das kam jetzt. Lübbecke steht nun auf Platz sieben der Tabelle. Das Ziel sei Platz sechs, sagt Aylak.

Swierczewski auch nächste Saison in Grün

Torjäger Swierczewski steht derweil wenig überraschend klar auf Rang eins der Torjäger-Liste in der Fußball-Kreisliga A. Mit seinen elf Toren erhöhte er seinen persönlichen Zähler auf 24. Tristan Groß von TuSpo Rahden (14 Tore) hat er locker abgeschüttelt. „Ich bin froh, so einen Stürmer zu haben“, sagt Mehmet Aylak und freut sich, dass Swierczewski bereits die Zusage gegeben hat, auch in der kommenden Saison das grüne Trikot zu tragen. - han

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