Handball-Bundesliga: TuS N-Lübbecke schlägt Bergischen HC 38:30 / Mittwoch Pokal-Achtelfinale gegen TBV Lemgo

Torgala macht Appetit auf mehr

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Kreiszeitung Syke

Lübbecke - Von Andreas GerthMan muss schon ein bisschen weiter bis ins Jahr 2011 und zum 40:25 gegen Gummersbach zurückblättern, um festzustellen, wann Handball-Bundesligist TuS N-Lübbecke zuletzt einen solchen Torhunger entwickelte wie am Samstagabend in der Merkur-Arena vor 2150 begeisterten Zuschauern beim 38:30 (22:14) Sieg gegen den Bergischen HC. Den Frust von zuvor vier Niederlagen in Folge haben sich die Lübbecker mit einer Torgala von der Seele geworfen und gleichzeitig den Mund wässrig gemacht für die nun folgenden Heimspiele am 11. Dezember gegen den TBV Lemgo im Pokal-Achtelfinale und 18. Dezember gegen Champions-League-Sieger HSV Hamburg.

„Für uns war das Spiel sehr wichtig, deshalb bin ich absolut zufrieden damit, wie sich die Mannschaft präsentiert und diesen Sieg herausgespielt hat“, lobte Trainer Dirk Beuchler. Seine Mannen haben zum Abschluss der Hinrunde 16:18- Punkte auf dem Konto und sich in der Tabelle auf Platz neun verbessert. Eine sehr ordentliche Zwischenbilanz des TuS N-Lübbecke, der nun am Mittwoch im ostwestfälischen Pokalduell gegen Lemgo (Merkur-Arena, 19 Uhr) für ein weiteres Saisonhighlight sorgen kann.

Ein solches war die torreiche Partie gegen Aufsteiger Bergischer HC. Bis zum 10:9 verlief das Duell auf Augenhöhe, dann gelangen den Gastgebern fünf Treffer in Folge. Anschließend spielten sich die Rot-Schwarzen regelrecht in einen Rausch und wurden schon zur Halbzeitpause beim 22:14 vom Publikum gefeiert.

„Heute hat man gesehen, wie wichtig Wechselmöglichkeiten sind. In der ersten Halbzeit waren wir nachher in der Abwehr besser und hatten im Angriff gute Lösungen. Dann liegt es nur an dir, was du mit einem solchen Vorsprung machst“, blickte TuS-Coach Dirk Beuchler auf einen gelungenen Heimauftritt zurück. Er konnte am Samstag seine Bestbesetzung aufbieten, nachdem kurzfristig auch Kreisläufer Frank Loke (Mandelentzündung) von den Ärzten grünes Licht bekommen hatte.

Stark trumpfte die rechte Angriffsseite der Lübbecker auf mit Gabor Langhans (9 Tore), Jens Schöngarth (5) sowie Ramon Tauabo, der für den angeschlagenen Dennis Wilke ran durfte. Gabor Langhans lieferte dabei einen weiteren Beleg dafür, warum ihn Beuchler zum TuS geholt hat.

Dieser Schritt steht Richard Wöss erst noch bevor. Der Österreicher, der zur nächsten Saison zum TuS N-Lübbecke wechselt, trat bei den Gästen als dreifacher Torschütze in Erscheinung. „Unser Auftritt in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit hat uns das Genick gebrochen. So ein Rückstand ist in Nettelstedt nicht aufzuholen“, ärgerte sich BHC-Trainer Sebastian Hinze. Sein Team kam in der fairen Partie mit nur drei Zeitstrafen nicht mehr näher als bis auf fünf Tore heran. Gegen den Torhunger des TuS N-Lübbecke war am Samstag kein Kraut gewachsen.

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