Toller erster Tag bei Deutscher Meisterschaft im Hallenradsport in Lübbecke

Lob für RSC und geballte Freude bei Weltmeistern

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Viel Lob gab es schon am ersten Tag für das Helferteam des RSC, hier mit Hans-Joachim Albrecht (v.l.), Reinhold Struckmann, Matthias Lehde und Helmut Wankelmann.

Lübbecke - Von Andreas Gerth. Was für ein schöner erster Tag, und der zweite kommt erst noch! Mit dem Auftakt der Deutschen Meisterschaft 2015 im Hallenradsport gestern in der Lübbecker Merkur-Arena durfte Gastgeber RSC Niedermehnen sehr zufrieden sein. Von den Gästen aus ganz Deutschland jedenfalls bekam der Radsportclub aus Stemwede nur Lob.

„Es läuft hervorragend, es gibt nichts zu mäkeln. Besonders gut gefällt mir, dass in der Halle alles eng beieinander liegt, dadurch kommen Atmosphäre und Stimmung auf“, hob Harry Bodmer hervor. Der Vizepräsident des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) zeigte sich mit dem Verlauf des ersten von zwei Wettkampftagen mehr als einverstanden. „Der RSC hat ein tolles Team beisammen. Sehr herzlich und immer hilfsbereit“, lobte Bodmer.

Worte, die RSC-Vorsitzender Thorsten Möller und seine Helfer gerne hören werden. „Jeder Handgriff hat gesessen. Es scheint so, als ob wir für unsere Bemühungen belohnt werden“, fasste Möller den ersten Tag mit einem breiten Lachen zusammen. Er wohnt während der Meisterschaftstage übrigens in einem Wohnwagen neben der Halle, um immer präsent zu sein.

„Ehrlich gesagt, hätte ich nicht damit gerechnet, dass so viele Zuschauer kommen und die Halle so gut besetzt ist“, ergänzte Reinhold Struckmann vom Organisationsteam. 1000 Besucher mögen es am ersten Tag gewesen sein. „Darunter ehemalige Aktive, aber auch viele heimische Zuschauer, die mit der Sportart ansonsten nichts am Hut haben“, freute sich Struckmann.

Der beim RSC für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortliche Hans-Joachim Albrecht strich den hohen sportlichen Wert der Veranstaltung heraus, immerhin geht es in Lübbecke nicht nur um die nationalen Titel, sondern für einige Aktive noch um die Tickets für die WM in Malaysia im November. Zudem wusste Albrecht von einer Lücke im Organisationsnetz der Niedermehner zu berichten. „Wir wurden gefragt, wo denn der Wickelraum ist, da mussten wir erst einmal passen“, lacht Albrecht.

Ein sportlicher Höhepunkt waren gestern Abend die Finalläufe der 2er Kunstradelite in der offenen Klasse – das bedeutet, dass auch gemischte Teams starten können. Und das mit Erfolg, wie der zweite Platz von Luisa und Benedikt Bassmann (SV Mergelstetten) beweist. Nur die Weltmeister Andre und Benedikt Bugner fuhren und turnten gestern noch in einer anderen Klasse. Die Brüder vom RSV Klein-Winternheim in Rheinhessen zeigten eine atemberaubende Kür, während es in der Halle ansonsten mucksmäuschenstill war, damit die Aktiven nicht abgelenkt werden. Anschließend aber ballten die Bugners die Fäuste.

Das Kunstradfahren steht übrigens im Kontrast zum Radpolo und Radball, hier werden die Zweierteams von den Zuschauern auf der Tribüne lautstark angefeuert. Auch darauf kann man sich am heutigen zweiten Meisterschaftstag freuen.

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