Spannung in Fußball-Altliga / Vier Spiele im Siebenmeterschießen entschieden

„Törmi“ tröstet Bräger nach Beinschuss

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Halbfinale erreicht: Die Stemweder Oldies umarmen Hellfried Hillen, der den letzten Siebenmeter verwandelte. Der Rahdener Jörg Gaida (r.) gratuliert Kapitän Wilfried Rüter. · Fotos (3): Pollex

Minden-luebbecke - HÜLLHORST · Vier Spiele im Siebenmeterschießen entschieden – spannender hätte der Viertelfinalspieltag der Fußball-Altliga am Samstag in der Hüllhorster Sporthalle kaum verlaufen können. Die Pechvögel bei den Entscheidungen vom Punkt waren die Rahdener, die sowohl mit ihrer Ü45 gegen Fabbenstedt als auch mit der Ü50 gegen Stemwede ausgeschieden sind. Auch der Ü40 des FC Oppenwehe fehlte im Siebenmeterschießen das Quäntchen Glück.

Ü32: TuRa Espelkamp – SV Schnathorst 3:1 (2:1). Das Spiel begann mit einem Paukenschlag, denn nicht Titelverteidiger TuRa, sondern die Schnathorster durch Sasa Meier legten die 1:0-Führung (3.) vor. Danach aber übernahmen die Alt-Espelkamper das Kommando und siegten durch die Tore von Franz Friesen, Markus Koch und Michael Koch noch standesgemäß.

Ü 40: TuS Gehlenbeck – FC Oppenwehe 4:3 nach Siebenmeterschießen (1:1/0:1). Ein sehr ausgeglichenes Spiel, in dem der FCO durch einen Treffer von Vedat Seyhan (11.) lange führte. Erst in der 27. Minute gelang Dietmar Manske der Ausgleich. Diesen psychologischen Vorteil nahmen die Gehlenbecker mit ins Siebenmeterschießen und siegten am Ende mit 4:3.

Führung von Seyhan

reicht Oppenwehe nicht

SC Isenstedt – TuS Tengern 1:4 (1:3). Eine klare Angelegenheit für den Favoriten aus Tengern. Zwei Treffer von Torsten Kröger sowie je einmal Matthias Bode und Jörg Kemminer machten den Halbfinaleinzug für die Kleeblätter perfekt. Thomas Rinne traf in der 12. Minute zum 1:2-Anschlusstreffer für den ISC.

Ü 45: TuS Levern – HSC Alswede 1:0 (0:0). Die Leverner Volker Löchert und Co. stehen im Halbfinale. In einem ausgeglichenem Spiel setzten sie den entscheidenden Stich. Rosario Ronzetti war der gefeierte Torschütze.

TuS Stemwede – SV Schnathorst 0:2 (0:0). Enttäuschung für Stemwedes Ü45 um Kapitän Ingo Wehmeyer. Der Gruppensieger ist schon im Viertelfinale gescheitert. Nach ausgeglichener erster Halbzeit war Schnathorst im zweiten Spielabschnitt stärker und kam durch zwei Treffer von Michael Struck (20. und 27.) zu einem insgesamt verdienten Erfolg.

VfB Fabbenstedt – TuSpo Rahden 5:4 nach Siebenmeterschießen (1:1/0:0). Ein spannendes und packendes Spiel. Erst in der Schlussphase kam der VfB zum 1:0 durch Axel Krömer (27.). Rahden warf nun alles nach vorn und kam durch Frank Wickenkamp in der 29. Minute noch zum 1:1. Vom Punkt hatte der VfB dann aber das nötige Quäntchen Glück und zog damit ins Halbfinale ein.

SuS Holzhausen – BSC Blasheim 1:7 (0:3). Blasheim ist in dieser Form der Topfavorit auf den Titel. Drei Tore von Marcus Rettig, zweimal Andreas Nolte und jeweils einmal Dietmar Borchard und Stephan Kleinschmidt trafen für einen nicht zu stoppenden BSC. Vito Berardi traf für Holzhausen zum zwischenzeitlichen 1:3.

Ü 50: TuSpo Rahden – TuS Stemwede 2:3 nach Siebenmeterschießen (0:0). Stemwede vergab insbesondere in der Schlussphase viele erstklassige Möglichkeiten in diesem sehr kampfbetonten Spiel. Der Titelverteidiger musste den Sieg und das

Stemweder Sieg

teuer bezahlt

Weiterkommen teuer bezahlen. Wilfried Rüter verletzte sich kurz vor Schluss und musste raus, bei seinem Treffer im Siebenmeterschießen verletzte sich dann auch noch Reinhold Struckmann. Beide drohen auszufallen für das Halbfinale, in dem die Stemweder auf den Sieger der Partie Oppenwehe gegen Union Varl treffen. Den entscheidenden Treffer vom Punkt für die Stemweder markierte Hellfried Hillen, womit das Ausscheiden der in der Zwischenrunde noch so stark auftrumpfenden Rahdener besiegelt war.

SuS Holzhausen – VfB Fabbenstedt 3:6 n.S. (2:2/2:0). Holzhausen sah nach schön herausgespielten Toren von Detlef Priehs und Klaus Blotevogel schon wie der sichere Sieger aus. Aber der VfB nutzte eine Rote Karte gegen Holzhausens Karsten Budde mit anschließendem Strafstoß durch Günter Katenbrink zum 1:2 und kam kurz vor Schluss durch Dietrich Wöstehoff sogar noch zum 2:2. Vom Punkt war der VfB sicherer und zog jubelnd ins Halbfinale ein. · wir/ag

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