Tischtennis: TTC Rahden und TTC Petershagen/Friedewalde machen gemeinsame Sache

Kooperation mit Perspektive

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Sieht in der Kooperation eine Chance für die Jugend: Henning Vogelsang.

Rahden - Die Tischtennis-clubs TTC Rahden und TTC Petershagen/Friedewalde gehen in der kommenden Saison gemeinsam an die Platte. Mit einer ins Leben gerufenen Kooperation will man dem Rückgang von aktiven Spielern begegnen und in den Nachwuchsklassen eine Heimat für talentierte Spieler schaffen.

„Petershagen/Friedewalde und auch wir haben vor Ablauf der Meldefrist zahlreiche Gespräche mit Spielern geführt, um die Verbandsliga-Mannschaft in Petershagen und die Landesliga-Mannschaft in Rahden zu sichern“, berichtet Udo Redeker, Vorsitzender des RTTC. Spielgemeinschaften sind im Tischtennis nicht gestattet, so suchten beide Klubs nach Lösungen. Die nun beschlossene Kooperation scheint Sinn zu machen, sichert sie nicht nur die Startplätze in Verbands- und Landesliga, sondern bietet auch Mannschaften in Bezirksliga und Bezirksklasse.

„Was auf den ersten Blick als eine weit entfernte Lösung aussah, hat sich in den Gesprächen mit beiden Vereinen als zukunftsweisender Ansatz herausgestellt“, sagt Marco Borgmann, 1. Vorsitzender des TTC Petershagen/Friedewalde. Denn was zunächst als Rettung für die Spitzenteams beider Vereine nach kräftigem personellen Aderlass angedacht gewesen sei, habe sich in den harmonischen Gesprächen schnell auch als Perspektive für den höherklassigen Jugendbereich entpuppt.

„Mit der Kooperation können wir für talentierte Schüler und Jugendliche ab der übernächsten Saison nun auch Starts auf Bezirksebene ins Auge fassen“, blickt Henning Vogelsang, 2. Vorsitzender des TTC Rahden, voraus. „Und mit der nahtlosen Zugehörigkeit von der Bezirksklasse bis zur Verbandsliga bieten wir dann leistungsstarken Jugendlichen je nach Spielstärke genau den richtigen Einstieg in den Seniorenbereich“ ergänzt Wolfgang Schade, stellvertretender Vorsitzender beim TTCPF.

Noch vor den Sommerferien wollen sich beide Vorstände zusammensetzen, um die Kooperation mit weiterem Leben zu füllen. Doch erst einmal heißt es für alle Mitglieder beider Vereine: „Gemütliches Kennenlernen“. Ende Juni werde man gemeinsam den Saisonabschluss feiern und dabei sicherlich auch schon mit gewachsener Zuversicht nach vorne schauen.DK

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