Tennis: Nach 3:3 – TV Espelkamp verliert Heimspiel gegen Solinger TC mit 3:6

Dreifaches Doppel-Pech im Champions Tiebreak

+
Galgenhumor: Jan-Henrik Langhorst lacht nach einem leichten Fehler.

Espelkamp - Von Andreas Gerth. „Das wird eng“, sagte Paul Gauselmann schon beim Zwischenstand von 2:2. Mit dieser Einschätzung sollte der Ehrenpräsident des TV Espelkamp Recht behalten. Das erste Heimspiel in dieser Saison von Tennis-Zweitligist TV Espelkamp gestern gegen den Solinger TC wurde zu einer spannenden Angelegenheit ohne Happyend. Die Gastgeber verloren alle drei Doppel im Champions Tiebreak zum 3:6-Endstand.

Nach den Einzeln stand es 3:3. Die Entscheidung fiel also in den Doppeln, für die TVE-Teamchef Tobias Löhbrink folgende Kombinationen wählte: Becker/Burzi, Prodon/Langhorst und Stauder/Hildebrand.

Franz Stauder und Gunnar Hildebrand waren als erste fertig. Nach verlorenem ersten Satz hatten sich die beiden in die Partie gebissen und ausgeglichen, doch im Champions Tiebreak hatten die Solinger mit 10:8 das glücklichere Ende für sich – jetzt musste der TVE die anderen beiden Doppel gewinnen.

Sowohl Richard Becker mit Enrico Burzi als auch Eric Prodon an der Seite von Jan-Henrik Langhorst kämpften sich nach verlorenem ersten Satz in den Champions Tiebreak – doch beide TVE-Duos hatten mit 7:10 das Nachsehen.

„Schade, es haben nur ein paar Bälle gefehlt und nicht Solingen, sondern wir hätten gewonnen“, meinte Espelkamps Teamchef Tobias Löhbrink und nahm etwas Positives mit. „Ich denke, dass wir den Zuschauern gutes und spannendes Tennis gezeigt haben.“

Am Freitag das

nächste Heimspiel

Am kommenden Freitag, 25. Juli, dann ab 13 Uhr, steht schon das nächste Heimspiel des TVE an der Trakehner Straße an. Zu Gast ist der TC 1899 Blau-Weiss Berlin, der gestern zu Hause gegen Leverkusen gewann und nun mit einem positiven Punktekonto (4:2) nach Espelkamp kommt.

Rund 200 Zuschauer verfolgten gestern die Matches auf der TVE-Anlage, wo sich der enge Spielverlauf bereits in den Einzeln abzeichnete. Nach der ersten Runde lagen die Gastgeber dank der Siege von Richard Becker und Franz Stauder mit 2:1 in Front. Becker lag im zweiten Satz 2:4 hinten, ließ aber nicht locker und ballte nach der Aufholjagd zum 6:4 die Faust.

Ein wenig hadern musste Gunnar Hildebrand. Der 31-jährige Espelkamper war an Position sechs gegen den 20-jährigen Patrick Elias (vor zwei Jahren die Nummer eins in Deutschland bei den U18-Junioren) nicht weit weg von einer Überraschung. „In jedem Satz ein Break. Ich selber kam bei seinen Aufschlagspielen einfach nicht dicht genug ran und hatte nur einen Breakball“, so Hildebrand.

Auch das zweite Espelkamper Eigengewächs musste gratulieren. „Der erste Satz war ärgerlich. Ich habe zum 5:5 aufgeschlagen, ausgerechnet in dieser Phase sind zwei Bälle versprungen“, berichtete Jan-Henrik Langhorst, der im zweiten Durchgang körperliche Probleme bekam und eine Verletzungsunterbrechung nahm. „Blockade im Iliosakralgelenk und Ischiasbereich“, lautete die Diagnose von Physiotherapeut Jörg Karau, die Langhorst so zusammenfasste: „Eigentlich tut mir jetzt alles weh...“

„Jetzt tut mir

alles weh“

Andere Probleme hatte Eric Prodon. Bei seinem ersten Saisoneinsatz im TVE-Dress fand der Franzose nicht zu seiner, aus vergangenen Espelkamper Tagen, gewohnten Leistung, haderte mit sich selbst und unterlag Landsmann Ludovic Walter in zwei Sätzen. Auch die moralische Aufbauarbeit von Franz Stauder während der Seitenwechsel half Prodon nicht.

Dafür sprang Enrico Burzi in die Bresche. Espelkamps italienischer Stammspieler holte an Position drei einen Satzrückstand auf und schließlich den wichtigen dritten TVE-Zähler, der die Partie hielt. Im Endeffekt jedoch ohne Happyend.

Attentäter reiste von Düsseldorf nach Manchester

Attentäter reiste von Düsseldorf nach Manchester

Manchester-Stars feiern bewegenden Sieg

Manchester-Stars feiern bewegenden Sieg

Großbrand bei Hamburg: Komplex mit Disco in Flammen

Großbrand bei Hamburg: Komplex mit Disco in Flammen

Helene Fischer und der Käsekuchen: Konzertkritik zur Mini-Show in München

Helene Fischer und der Käsekuchen: Konzertkritik zur Mini-Show in München

Kommentare