2. Tennis-Bundesliga: Morgen Heimspiel gegen Club an der Alster/Checa-Calvo kommt

Beckers Ausfall für TV Espelkamp und Löhbrink „ganz großer Mist“

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Gesprächsbedarf: Richard Becker konnte am Sonntag nur mit Schmerzen spielen, Teamchef Tobias Löhbrink (l.) muss sich eine neue Nummer eins suchen.

Espelkamp - Nächster Anlauf zum ersten Saisonsieg. Nach den beiden Auftaktniederlagen gegen Oldenburg (3:6) und Bremen (4:5) ist der Frust groß bei Tennis-Zweitligist TV Espelkamp, zumal mit Richard Becker nun die Nummer eins ausfällt. Die Kehrtwende soll das Heimspiel am Freitag, 24. Juli, gegen den Club an der Alster bringen.

„Wir laufen noch den ersten Punkten hinterher“, gibt Teamchef Tobias Löhbrink zu. Er hatte sich den Einstand in die erklärtermaßen letzte Zweitligasaison der Espelkamper, die zur nächsten Saison in die Herren 30 wechseln wollen, mit 0:4-Punkten natürlich anders vorgestellt. Und nun fällt beim TVE auch noch die Nummer eins aus.

„Das ist ganz großer Mist“, nimmt Löhbrink kein Blatt vor den Mund. Schon am vergangenen Sonntag bei der knappen 4:5-Niederlage im Heimspiel gegen den Bremer TC habe Richard Becker mit Schmerzen in der Schulter gespielt. „Er hat Spritzen bekommen und zudem einen Virus mit Entzündungswerten im Körper“, berichtet der TVE-Teamchef, dem Becker mindestens in den Spielen morgen gegen Hamburg und am Sonntag, 26. Juli, beim TC Blau-Weiß Berlin nicht zur Verfügung stehen wird.

Stattdessen sieht man Löhbrink häufig mit dem Handy am Ohr. „Der Spanier Jose Checa-Calvo hat für die Spiele am kommenden Wochenende zugesagt, doch ich würde ganz gerne noch einen Spieler dazu holen“, erklärt der Teamchef, der ansonsten die eigenen Spieler Gunnar Hildebrand und Jan-Henrik Langhorst an den Positionen fünf und sechs hinter Franz Stauder, Enrico Burzi, Eric Prodon und Checa-Calvo aufbieten müsste, da auch der Franzose Gregoire Burquier nicht zur Verfügung steht. Zudem sei der Ausfall von Richard Becker auch als Doppelspieler nur schwer zu kompensieren, klagt Löhbrink

„Trotzdem wollen wir versuchen, das Beste aus der Situation zu machen“, betont er und gibt sich trotzig. „Schließlich haben wir noch sechs Spiele, in denen wir das Glück, das uns am vergangenen Sonntag gefehlt hat, wieder auf unsere Seite holen wollen.“

ag

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