Landesligist gewinnt Kreispokalendspiel gegen Dielingen verdient mit 4:1

Tengerns Missgeschick erst nach dem Sieg

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Und wieder einen Schritt zu spät: Tengerns Angriff war zu stark für Außenseiter TuS Dielingen. ·

Dielingen - Von Andreas Gerth. Bei der geplanten Bierdusche für Trainer Holm-Holger Hebestreit ging das Glas zu Bruch, das aber blieb das einzige Missgeschick beim TuS Tengern.

Der Fußball-Landesligist ging gestern Nachmittag aus dem Kreispokal-Endspiel gegen den gastgebenden A-Ligisten TuS Dielingen als souveräner 4:1 (3:0)-Sieger hervor und holte den „Barre-Pils-Pokal“ nach 2008 erstmals wieder nach Tengern.

Entsprechend groß war die Freude bei den Grün-Weißen. „Die Nummer eins im Kreis sind wir“, sangen die Spieler – gerichtet sicherlich auch an die Adresse des zuvor vier Mal in Folge erfolgreichen FC Preußen Espelkamp, der diesmal beim Endspieltag nur im „kleinen Finale“ stand und Union Varl mit 0:1 unterlag.

„Der Sieg für Tengern ist vollkommen verdient“, betonte Dielingens Spielertrainer Tom Westerwalbesloh, nachdem er Tengerns Coach Holm-Holger Hebestreit zum Pokalerfolg gratuliert hatte. „Tengern hat eine sehr gute Truppe, gegen die bei uns schon alles hätte passen müssen. Unser Plan in der ersten Halbzeit ist nicht aufgegangen, in der zweiten haben wir uns anständig verkauft“, so Westerwalbesloh, der sich und seine Mannen aber trösten kann: „Wir wollten bei der Pokalfeier in Lübbecke bei Barre dabei sein, das haben wir geschafft.“

Die offizielle Feier samt Pokalübergabe mit den Finalteilnehmern, dem Sieger des Spiels um Platz drei sowie BW Oberbauerschaft dank eines „Feier-Freiloses“ findet übrigens am Freitag, 15. November, ab 18 Uhr statt. Einen Vorgeschmack darauf gab es gestern nach dem Abpfiff von Schiedsrichter Eike Schäffer, als Marcel Holle und Wolfgang Rosengarten im Namen des Pokal-Sponsors ein großes Bierglas samt Inhalt an Tengerns Kapitän Wojtek Kosecki überreichten.

Karl-Heinz Eikenhorst als Vorsitzender des Fußballkreises Lübbecke beglückwünschte in einer kurzen Rede aber auch den Zweitplatzierten TuS Dielingen, der es als A-Ligist ins Finale geschafft hatte und den Endspieltag ausrichten durfte, zu dem gestern 200 zahlende Zuschauer (Frauen und Kinder hatten freien Eintritt) begrüßt werden konnten. Dielingens Traum vom Pokaltriumph im Duell „David gegen Goliath“ war allerdings schon nach einer halben Stunde ausgeträumt. Zu diesem Zeitpunkt führte der Landesligist nach Toren von Alexander Knicker (10.) und Christian Kulynycz (25./ 31.) schon mit 3:0. Zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr auf dem Feld war Dielingens Abwehrspieler Stefan Lekon. Er schied mit einer Platzwunde am Kopf vorzeitig aus.

Nicht mehr ganz so einseitig verlief die Partie in den zweiten 45 Minuten. Orhan Akti gelang sogar der Ehrentreffer für den Gastgeber zum 1:3 (65.). Mit dem 1:4 (78.) durch Igor Greziak war dann aber der alte Abstand und auch Endstand hergestellt.

„Dann müssen wir

halt den Pokal holen“

„Wir hatten eine gute halbe Stunde, in der wir das Spiel frühzeitig entscheiden konnten“, freute sich Tengerns Trainer Holm-Holger Hebestreit. Den Spruch des Tages lieferte gestern jedoch der junge Joel Rybak, der mit den Stemweder A-Junioren am 19. Oktober im Kreispokalfinale steht und dort ebenfalls auf den TuS Tengern trifft: „Dann müssen wir halt den Pokal gegen Tengern holen...“

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