130 Teilnehmer bei Hiller Breitensporttagen / Turnier mit hohen Anforderungen

Heggemeier Kreis-Champion der Freizeitreiter

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Kreis-Champions Freizeitreiter (v.l.): Malin Thielking, Ariane König, Mona Beer, Desiree Heggemeier, Lena Schweiger und Henrike Peitzmeier.

Hille - Mona Beer vom RFV Porta Westfalica-Linken Mühle und Desiree Heggemeier vom RV Pr. Ströhen sind die neuen Kreis-Champions der Freizeitreiter. Zuvor hatten sich rund 130 Teilnehmer mit mindestens genauso vielen Pferden bei den Hiller Breitensporttagen auf dem Turnierplatz an der Leiwkenstadt vielen ungewöhnlichen Aufgaben und originellen Hindernissen gestellt.

Das Kreis-Championat der Freizeitreiter war schon zum vierten Mal in Hille zu Gast. Gold in der Wertung für Erwachsene ab 22 Jahren holte Mona Beer auf Nico. Die Reiterin vom RFV Porta Westfalica-Linken Mühle sicherte sich nach den Titeln bei den Jugendlichen 2010 und 2011 nun erstmals den obersten Podestplatz bei den Erwachsenen. Silber ging an Ariane König (RFV Wöhrener Pferdefreunde). Die Vorjahressiegerin saß bei Orientierungsritt, Tempofeeling-Test und Fun Trail im Sattel von Endezza. „Die Hindernisse im Fun Trail waren schwierig, aber alle sicher aufgebaut“, merkt die Bad Oeynhausenerin an. Bronze ließ sich nach drei Wertungsprüfungen Malin Thielking vom RFV Hille auf Sindra umhängen.

Mit einem ersten Platz im Tempofeeling-Test legte Desiree Heggemeier vom RV Pr. Ströhen einen guten Grundstein für ihren Titel bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis 21 Jahre. Gesattelt hatte die Rahdenerin die 13-jährige Fuchsstute Borina. Über Silber freute sich Lena Schweiger von der RSG Mühlenkreis auf Lizzy. Henrike Peitzmeier aus Hille gewann auf Bagira Bronze.

Insgesamt standen in Hille 15 Wettbewerbe auf dem Programm. In allen mussten die Reiter beweisen, dass sie selbst gute Nerven haben und dass ihre Pferde gelassen, mutig und gehorsam sind. „Ich bin überrascht, was für ein hoher Anspruch bei den Breitensportlern an Reiter und Pferde gestellt wird und wie schwierig die Aufgaben mitunter sind, die gelöst werden müssen“, stellt Richter Hermann Bocherding fest, der erstmals auf dem Freizeitreiter-Turnier in Hille tätig war. „Die Hindernisse waren alle mit sehr viel Liebe gemacht“, erklärt Berit Wendland. „Ich komme auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder“, ergänzt die Rintelnerin. „Die Karte für den Orientierungsritt war sehr detailliert, und die Reitwege waren toll“, lobt Lena Schweiger aus Minden.

„Trotz des Regens am Samstag sind noch erstaunlich viele Paare im Orientierungsritt gestartet, wobei sich die Teilnehmer mit der entsprechenden Kleidung auch sehr gut auf die Wetterverhältnisse eingestellt hatten“, stellt Turnierleiterin Marion Hohnstädt fest. Am Sonntag fanden die meisten Wettbewerbe bei Sonnenschein statt. Lediglich bei den letzten beiden Prüfungen öffnete der Himmel wieder seine Schleusen. Bei sturzbachartigem Regen musste die Ehrung der Kreis-Champions im Zelt stattfinden.

SoR

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