Nur noch zwei Wochen bis zum FreewayCup in Lübbecke / Holsing: Deutschlandweit hervorragenden Ruf erarbeitet

15 Teams jagen den Titelverteidiger

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Jubel mit Turnier-Maskottchen „Müller“: Der Nachwuchs des VfB Stuttgart geht beim 15. FreewayCup als Titelverteidiger ins Rennen. ·

Lübbecke - Von Andreas GerthErst machten sie die Konkurrenz „platt“, dann begruben sie Maskottchen „Müller“ unter sich: Die Spieler des VfB Stuttgart waren außer Rand und Band, als sie am 20. Januar 2013 den 14. FreewayCup gewonnen hatten und in der ausverkauften Halle von 2500 Zuschauern gefeiert wurden. Jetzt bei der Neuauflage des Fußball-Spektakels am 18. und 19. Januar in der Lübbecker Kreissporthalle sind die Stuttgarter der gejagte Titelverteidiger.

„Mit dem letztjährigen überragenden Turniersieg hängt die Messlatte enorm hoch für uns“, betont Martin Kempf. Und der Teambetreuer des VfB weiß, „dass es sehr schwierig wird, diesen Erfolg bei einem so guten Teilnehmerfeld zu wiederholen.“ Recht hat er: 16 Mannschaften gehen bei der inoffiziellen Deutschen U16-Hallenmeisterschaft im ostwestfälischen Lübbecke ins Rennen, darunter die Nachwuchsteams von zwölf Bundesligisten.

„Ich bin stolz darauf, dass unser Turnier deutschlandweit unter Trainern, Betreuern und Spielern mittlerweile einen hervorragenden Ruf genießt“, betont Heinz-Dieter Holsing. Der Turnierchef wird auch diesmal von vielen ehrenamtlichen Helfern des SV Börninghausen unterstützt und wünscht sich für den 15. FreewayCup am 18. und 19. Januar „einen reibungslosen Ablauf und tolle Stimmung auf den Zuschauerrängen.“ Letztere waren 2013 an beiden Turniertagen ausverkauft.

Die Atmosphäre und die sportlich kaum zu toppende Wertigkeit lockt auch diesmal die namhaften Vereine nach Lübbecke. So die U16 des FC Bayern München, FC Schalke 04 und von Borussia Dortmund. „Von Jahr zu Jahr haben wir es geschafft, das Teilnehmerfeld auszubauen und attraktiver zu machen“, freut sich Holsing nicht ohne Stolz.

Zu sehen gibt es in Lübbecke aktuelle und vielleicht auch zukünftige Nationalspieler. Im 19-köpfigen Kader der Dortmunder zum Beispiel stehen mit Dzenis Burnic, Jan Philipp Binias, Felix Passlack, Berkant Güner und Luca Erhardt fünf deutsche sowie mit Dario Scuderi ein italienischer Auswahlspieler. Auch Vorjahressieger VfB Stuttgart kann mit Philipp Köhn, Frieder Wagner, Toni Suddoth, Benedict Dos Santos, Alexander Groß und Fabian Dolderer mehrere U16-Nationalspieler aufbieten.

„Für alle in der Mannschaft ist der FreewayCup eines der Highlights der gesamten Saison“, erklärt Florian Kohfeldt, der beim SV Werder Bremen die Nachfolge von Marco Grote als Trainer der U16 übernommen hat. Seine Bremer bekommen es in der Vorrunde in einem sicherlich brisanten Duell mit dem Hamburger SV zu tun.

Hannover Stammgast,

Freiburg gibt Debüt

Ein Stammgast beim FreewayCup ist Hannover 96. Für die 96er ist es schon die 13. Teilnahme in Lübbecke. „Auch dieses Mal ist die Vorfreude riesig“, betont Trainer Thomas Reh. Den Gegensatz dazu bildet der SC Freiburg, der bei der 15. Auflage sein Debüt gibt.

Äußerst erfolgreich hat Hertha BSC beim FreewayCup abgeschnitten. Vier Titel bei sechs Finalteilnahmen stehen bei der „Alten Dame“ aus Berlin zu Buche. 2013 allerdings kam das Aus schon im Achtelfinale gegen den 1. FC Nürnberg, der anschließend bis ins Finale stürmte. Darüber hinaus stellten die Nürnberger mit Jonas Fries den besten Spieler des Turniers. Eine der Sonderehrungen erhielt auch Johannes Brückner. Der Torhüter hatte maßgeblichen Anteil daran, dass der VfL Osnabrück es bis ins Halbfinale schaffte und damit wohl für die Überraschung des FreewayCups 2013 sorgte.

Sein Comeback in Lübbecke gibt der FSV Mainz 05. Nach sieben Jahre Pause ist der Erstliga-Nachwuchs wieder dabei. In der Vorrunde treffen die Mainzer u.a. auf den FC Schalke 04, der mit Frank Fahrenhorst einen prominenten Trainer mitbringt. Der ehemalige Bundesligaprofi (VfL Bochum, Werder Bremen, Hannover 96) brachte es auch auf zwei A-Länderspiele unter Jürgen Klinsmann.

Auch Ralf Aussem kann seinen Schützlingen davon berichten, wie es auf höherer zugeht. Der 53-Jährige bestritt 318 Zweitligaspiele für Viktoria Köln, Hannover 96 und Fortuna Köln, jetzt coacht er die U16 des 1. FC Köln. „Die Jungs haben klare Ziele und wollen den nächsten Schritt auf dem Weg zur Profikarriere schaffen“, erklärt Aussem. Eine Zwischenstation kann der Freeway-Cup sein, bei dem 2001 ein gewisser Lukas Podolski zum besten „Scorer“ avancierte.

„Jungs haben klare

Ziele vor Augen“

Die Lokalmatadoren beim FreewayCup sind Arminia Bielefeld und die Mühlenkreisauswahl, letztere setzt sich aus Talenten aus den Fußballkreisen Minden und Lübbecke zusammen. Dazu gehören ursprünglich auch Phil Halbauer, Taner Tzampasoglou und Semir Ucar, die drei ehemaligen Spieler des FC Preußen Espelkamp sind zu den Almbuben nach Bielefeld gewechselt und versuchen dort, sich unter der Regie von Trainer Marcel Drobe durchzusetzen.

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