Handball-Bundesliga: TuS N-Lübbecke heute Abend gegen HSV Hamburg

Sympathien zurückgewinnen

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Drago Vukovic fand die Pfiffe der Zuschauer nach dem Pokalspiel gegen Lemgo berechtigt. Für ihn und seine Mitspieler geht es heute Abend in Lübbecke um Wiedergutmachung. ·

Lübbecke - Von Andreas GerthDie Pfiffe der Zuschauer nach der Pokal-Pleite gegen den TBV Lemgo haben wehgetan. „Aber sie waren berechtigt“, gibt Drago Vukovic zu. Der Spielmacher von Handball-Bundesligist TuS N- Lübbecke und seine Mitspieler wollen versuchen, die Sympathien des Publikums zurückzugewinnen – heute Abend in der Merkur-Arena gegen Champions-League-Sieger  HSV Hamburg (Anwurf 19 Uhr).

„Wenn wir kämpfen und alles geben und dann trotzdem verlieren wie im Heimspiel gegen Berlin, ist das okay. Doch so ein Auftritt wie gegen Lemgo darf uns nicht noch einmal passieren, das hat mich persönlich traurig gemacht“, ergänzt Vukovic – und gelobt Besserung. „Wir haben in dieser Saison schon einige sehr gute Spiele gemacht, zum Beispiel gegen die Rhein-Neckar Löwen, da müssen wir wieder hinkommen.“

Wie das gehen soll, liege auf der Hand, meint Dirk Beuchler: „Wir haben zuletzt zu viele Gegentore kassiert. Sowohl gegen den Bergischen HC als auch gegen Lemgo über 30. Beim Sieg gegen die Rhein-Neckar Löwen waren es nur 22.“ Der Trainer des TuS N-Lübbecke fordert in Spiel eins nach der Pokal-Pleite mit Pfiffen eine grundlegend andere Einstellung seiner Spieler ein: „Ich wünsche mir, dass die Mannschaft Charakter zeigt und am Mittwoch bis zum Schluss fightet.“

Der TuS N-Lübbecke ist heute Abend also zunächst einmal mit sich selbst beschäftigt – wäre da nicht auch noch der Gegner: Der Champions-League-Sieger und in der Bundesliga seit fünf Spielen ungeschlagene HSV Hamburg. „Eine Weltauswahl mit herausragenden Spielern“, bringt es Beuchler auf den Punkt.

Doch warum auch immer: Der HSV scheint dem TuS zu liegen. In der vergangenen Saison sorgten die Lübbecker mit dem 31:26-Sieg in Hamburg für einen Paukenschlag, auch in der Saison 2011/2012 ging zumindest ein Vergleich an den TuS. „Gegen Hamburg haben wir zuletzt nie schlecht ausgesehen. Das lässt hoffen“, unterstreicht Teammanager Zlatko Feric.

Vor nicht einmal vier Wochen standen sich beide Mannschaften in Hamburg schon einmal gegenüber. Der Favorit behielt gegen einen ohne Vukovic, Niemeyer und Schöngarth stark ersatzgeschwächt angetretenen TuS mit 32:27 die Oberhand. „Hamburg hat in seinen letzten Spielen durchschnittlich zehn bis 15 Tore per Tempogegenstoß erzielt. Für uns heißt das, dass wir im Angriff geduldig spielen und abschließen müssen, um Hamburg in den Positionsangriff zu zwingen“, betont Dirk Beuchler. Auch das sei heute Abend in der Merkur-Arena ein wesentlicher Bestandteil zur erhofften Wiedergutmachung.

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