Susa und Soldato sollen für Stemwede nicht zum Schreckgespenst werden

Breite Brust statt schlaflos im Bett

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Daumen hoch: Beim TuS Stemwede läuft es. Entsprechend selbstbewusst können die Spieler von Sven Kassen – hier Nils Kaes (l.) und Nico Engelbrecht – auftreten.

Stemwede - Von Andreas Gerth. „Susa!“ „Soldato!“ Man könnte annehmen, dass Sven Kassen in diesen Tagen schlecht schläft und schweißgebadet aufwacht, geplagt von Alpträumen, in denen die 34-Tore-Stürmer des Holsener SV zu Schreckgespenstern für den Trainer des TuS Stemwede werden. Doch dem ist nicht so. „Darüber mache ich mir wenig Gedanken, und gut schlafen kann ich auch“, lacht Kassen, dessen Stemweder den „HSV“ am Sonntag in Wehdem zum Spitzenspiel der Fußball-Kreisliga B empfangen. Anstoß ist um 14.30 Uhr.

Kassens Motto: Breite Brust statt schlaflos im Bett. „Wir haben elf Mal gespielt und elf Mal gewonnen. Das sagt schon alles, wie es um unser Selbstvertrauen bestellt ist. Und den Druck, dieses Spiel unbedingt gewinnen zu müssen, haben wir angesichts unseres Vorsprungs auch nicht“, stellt der Spielertrainer klar.

Die Bilanz seiner Rot-Weißen mit optimalen 33 Punkten und 32:4-Toren ist tatsächlich imposant. „Die Mannschaft hat die Qualität entwickelt, geduldig zu spielen, mit dem Wissen, dass wir unsere Torchancen schon irgendwann bekommen werden. Diese Einstellung ist besonders gegen tief stehende Gegner wichtig“, erläutert Sven Kassen, dessen Team zudem bislang von größeren Verletzungssorgen verschont geblieben ist. „Wir haben momentan eine sehr gute Truppe beisammen. Jeder will dabei sein. Dass jemand aus einem Muskelkater eine Zerrung macht, gibt es nicht.“

Nach dem jüngsten Sieg gegen Verfolger OTSV Pr. Oldendorf (2:1) ging es zum Brockumer Markt. „Die Stimmung innerhalb der Mannschaft und im Verein ist richtig gut. Auch unsere Reserve und die Damen stehen in der Tabelle oben. Deshalb gehe ich davon aus, dass gegen Holsen einige Zuschauer am Platz sein werden“, hofft Kassen.

Die Gäste aus dem Südkreis kommen als Tabellenzweiter nach Wehdem und bringen das gefährlichste Stürmerpaar der Liga mit. Sascha Soldato hat 20 Mal getroffen, Kristopher Susa 14 Mal. „Susa ist ein bulliger Typ, der den Ball behaupten kann und seine Stärken im Zweikampf und Abschluss hat, Soldato ist quirliger, und zusammen harmonieren sie offenbar sehr gut“, meint der Stemweder Coach durchaus respektvoll. In Ehrfurcht erstarren werde sein Team deshalb aber nicht. „Auch in den Spielen gegen Tonnenheide und Oldendorf haben wir eine gute Balance gefunden. Was wir den beiden natürlich nicht anbieten dürfen, sind Eins-Gegen-Eins-Situationen“, betont Kassen.

Er geht davon aus, auch von Sonntag auf Montag gut schlafen zu können – Kassen möchte ohnehin lieber vom Aufstieg träumen.

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