Varler wird Spielertrainer beim B-Ligisten / Entscheidung kein Schnellschuss

Stemwede und Kassen, das könnte passen

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Ab der kommenden Saison für den TuS Stemwede im Vorwärtsgang: Sven Kassen hat seinen Abschied aus Varl verkündet und wagt den Schritt zum Spielertrainer. ·

Minden-luebbecke - Von Andreas GerthRAHDEN/STEMWEDE · Für den einen Verein bedeutet es zweifelsohne einen Verlust, für den anderen vielleicht Startsignal und Aufbruchstimmung für eine erfolgreichere Zukunft: Sven Kassen, Bezirksligaspieler der SpVg. Union Varl, wird zur kommenden Saison Spielertrainer bei B-Ligist TuS Stemwede.

Ein Schnellschuss ist Kassens Entscheidung „für den TuS Stemwede und nicht gegen Union Varl“ beileibe nicht. „Nachdem mich die Stemweder zum ersten Mal angesprochen haben, ist einige Zeit vergangen, in der ich mir viele Gedanken gemacht habe, ob ich diesen Schritt wirklich gehen will. Jetzt bin ich 32 geworden und mir sicher: Wenn, dann musst Du es jetzt machen !“

Schon vor vier Jahren hatte Kassen die C-Lizenz erworben, mit der Option irgendwann als Trainer im Seniorenfußball einzusteigen. Jetzt sei der richtige Zeitpunkt dafür gekommen.

„Vor dem letzten Tag,

graut mir jetzt schon“

Beim TuS Stemwede darf man sich für diese Lösung sicherlich auf die Schulter klopfen. Dort wird die erste Mannschaft seit der Trennung von Jürgen Otto zur Winterpause von Tim Varenkamp und Christian Bäcker geführt, doch das sollte nur eine Übergangslösung sein. Jetzt bekommen die Stemweder nicht nur einen neuen Trainer, sondern auch starken Spieler dazu. Sven Kassen spielt mit den Varlern im zweiten Jahr in der Bezirksliga und will sich am Ende der Saison natürlich mit dem Klassenerhalt verabschieden.

„Der Abschied wird mir sehr schwer fallen. Vor dem letzten Tag graut mir jetzt schon“, lässt der 32-Jährige durchblicken, freut sich jedoch andererseits auf die neue Herausforderung. „Aus der A-Jugend des TuS Stemwede kommen einige sehr talentierte Spieler nach, das war in meinen Überlegungen ein ganz wichtiger Reizpunkt“, betont Sven Kassen, der in Stemwede „nur mit der Aussicht auf Erfolg“ zugesagt habe. „Es gibt dort viele junge, gute Spieler. Ich bin mir sicher, dass man nur wenige Stellschrauben drehen muss, um daraus eine Mannschaft zu formen, mit der man oben mitspielen kann.“ Dazu ein erfahrener Spieler wie Kassen, das könnte passen !

Doch zunächst einmal konzentriert sich der BVB-Fan bis zum Saisonende auf seine Aufgabe als Spieler und Leistungsträger bei den Varlern, die am Sonntag im Derby beim FC Preußen Espelkamp anzutreten haben. Einen Tag zuvor ist Kassen übrigens mit den Varlern in der Ü32-Altliga im Einsatz. Das Viertelfinale steht an – gegen den TuS Stemwede.

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