Handball-Bundesliga: TuS N-Lübbecke unterliegt THW Kiel knapp mit 26:28

Starke 50 Minuten für Sensation zu wenig

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Es hat nicht sollen sein: Die Torhüter der beiden Mannschaften lieferten sich in Kiel dennoch eine kuriose Show.

Lübbecke - Von Maik Hanke. Der TuS N-Lübbecke hat eine große Sensation nur knapp verpasst. Das Auswärtsspiel beim Serienmeister THW Kiel verlor der abstiegsbedrohte Handball-Bundesligist mit 26:28 (12:13). Zumindest über 50 Minuten konnten es aufopferungsvoll kämpfende Lübbecker dem müde wirkenden Champions-League-Teilnehmer schwer machen. Kiel klettert mit dem Sieg auf Tabellenplatz zwei.

„Das war ein sehr gutes Spiel von uns“, sagte TuS-Teammanager Zlatko Feric nach dem Spiel. „Kiel hat sich sehr schwer getan. Mit ein bisschen Glück hätten wir vielleicht noch mehr herausholen können.“

Nikola vs. Nikolas – das Spiel begann als kuriose Show der Torhüter. Lübbeckes Nikola Blazicko und Kiels Nikolas Katsigiannis hielten in den ersten zehn Minuten alles, was auf ihr Tor kam. Der Keeper des Tabellenvorletzten hielt sogar zwei Siebenmeter gegen Marko Vujin (2. Minute) und Joan Canellas (5.). Erst in der zehnten Minute brach Lübbeckes Bobby Schagen den Bann und traf mit einem Strafwurf zum ersten Tor des Spiels.

Danach entwickelte sich ein zunächst ausgeglichenes Match, und vorne ging es mit einem Mal Schlag auf Schlag. Immer mal wieder lagen auch die Lübbecker vorne, etwa beim 8:7 durch Schagen (20.). Ab Mitte der Hälfte bestimmte Kiel das Spiel, in die Pause ging es aber nur mit 13:12 für die Hausherren.

Nach Wiederanpfiff schien der große Favorit ernst zu machen: Kiel traf, der TuS nicht. Schon nach fünf Minuten im zweiten Durchgang zog Kiel mit vier Toren Abstand davon – 16:12. Doch davon ließ sich der Außenseiter nicht abschrecken: Zweimal Jens Bechtloff, zweimal Niclas Pieczkowski und der TuS N-Lübbecke war wieder da – 17:17 (40.). Auch weil die Kieler wieder zu schwächeln begannen.

Danach blieb es spannend. Kiel schaffte immer wieder einen Zwei-Tore-Abstand, doch die Lübbecker steckten nicht auf, kämpften um jeden Ball. Erst als sieben Minuten vor Schluss Kiel durch Domagoj Duvnjak den Abstand auf vier Tore ausbaute, war das Spiel entschieden. Die Lübbecker ackerten sich nochmal auf 26:28 heran, zu mehr sollte es nicht reichen. „Wir haben bis zum Ende gefightet“, sagte Teammanager Feric nach dem Spiel stolz.

Weiter geht es für die Lübbecker am Sonnabend beim Tabellenvierten MT Melsungen (19 Uhr).

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