Volleyball: SG Holzhausen-Rahden weiter mit weißer Weste / Herren verlieren

SSV-Team feiert zweiten Saisonsieg

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Erst gepunktet, dann getanzt: Die SSV-Frauen um Spielertrainerin Claudia Böhne hatten nach dem 3:0 gegen Neuenknick richtig gute Laune. ·

Minden-luebbecke - Von Andreas GerthRAHDEN/STEMWEDE · Zweiter Saisonsieg für den SSV Pr. Ströhen, der nächste 3:0-Erfolg und die Tabellenführung für die SG Holzhausen/Rahden: Es war ein Spieltag zum Zungenschnalzen für die heimischen Volleyball-Frauen. Aus der Reihe tanzten die Männer der SG Levern/Rahden, der Landesligist blieb im Duell mit Tabellenführer Post SV Bielefeld IV ohne Satzgewinn.

Männer-Landesliga: PSV Bielefeld IV – SG Levern/Rahden 3:0 (25:20, 25:21, 26:24). Nach dem Heimsieg gegen Pivitsheide war die SG Levern/Rahden motiviert nach Bielefeld gereist. Auch wenn man um die Stärken des ungeschlagenen Tabellenführers wusste, räumte sich das Team um Spielertrainer Tim Schönfelder durchaus Außenseiterchancen in Bielefeld ein, doch es kam anders. Bereits der Start in den ersten Satz verlief anders als geplant. Die Gäste gerieten mit 2:7 in Rückstand und vermochten diesen nicht mehr entscheidend wettzumachen.

Gelungene Angriffe von

Langenberg und Fehnker

Auch den zweiten Durchgang holte sich Bielefeld mit 25:21, wobei die SG keinesfalls enttäuschte. Eike Langenberg und Florian Fehnker setzten einige gelungene Aktionen im Angriff. Allerdings stellten die Gastgeber einen guten Block, der Levern/Rahden Probleme bereitete, zumal sich Zuspieler Marc Puschmann schon beim Einspielen verletzt hatte und nur gehandicapt ins Spiel gehen konnte.

Ärgerlich aus Sicht der Gäste verlief der dritte Satz, in dem Langenberg und Co. schon mit 14:5 und 24:19 führten und den Satzgewinn vor Augen hatten. Doch mit sieben Punkten in Serie holte sich der Tabellenführer auch diesen Satz. „Äußerst ärgerlich, da das Spiel beim 1:2 wieder offen gewesen wäre“, kommentierte Christoph Stegmann. Er und seine Mitspieler haben nun etwas an Boden auf die ersten drei der Tabelle verloren. „Deshalb müssen wir gegen Gohfeld und Bünde auf jeden Fall gewinnen“, betont Stegmann vor dem nächsten Spiel am kommenden Samstag, 30. November, in Asemissen-Leopoldshöhe gegen den Tabellenvorletzten CVJM Gohfeld.

Frauen-Bezirksliga: SSV Pr. Ströhen – TSG Neuenknick 3:0 (25:11, 25:18, 25:18). Der zweite Saisonsieg und ein wichtiger Schritt zum Klassenerhalt für die Ströher Frauen, die in diesem richtungsweisenden Spiel gegen einen direkten Konkurrenten von Beginn an auf Zack waren. Aufgrund personeller Engpässe hatten die Pr. Ströherinnen aus der Not eine Tugend gemacht und Mittelangreiferin Sarah Lohmeier auf die Diagonalposition gestellt, dafür deckte Kristin Cording die Mitte ab. Dieses Konzept ging in allen drei Sätzen auf.

Spielertrainerin Claudia Böhne setzte den Gegner zu Beginn mit ihren guten Angaben unter Druck. Die 9:2-Führung gab Sicherheit und war die Basis für den deutlichen Satzgewinn mit 25:11. Auch in der Folgezeit konnten sich die SSV-Frauen auf ihre Annahme und den Angriff verlassen und holten sich den zweiten Durchgang mit 25:18.

Die Kuh war damit aber noch nicht vom Eis. Neuenknick steigerte sich und hielt den Spielstand im dritten Satz bis zum 14:14 offen. Das SSV-Team mit Claudia Böhne, Tanja Rose, Sarah Lohmeier, Kristin Cording, Rebbeca Heitmann, Karen Westerkamp, Kirsten Westerkamp und Isabel Blanke blieb aber konzentriert und ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Mit 25:18 wurden Satz und Sieg perfekt gemacht. Mit nunmehr sieben Punkten auf dem Konto sieht es für die Ströher Damen schon wesentlich erfreulicher aus, am kommenden Samstag, 30. November, geht es in Minden allerdings gegen den Tabellendritten PSV Bielefeld IV.

OTSV Pr. Oldendorf II – SG Holzhausen/Rahden 0:3 (17:25, 23:25, 20:25). Auch das Derby gegen die OTSV-Reserve entschied die SG Holzhausen/Rahden glatt zu ihren Gunsten und hat nach dem sechsten Spieltag optimale 18 Punkte auf dem Konto. In die Gefahr eines Satzverlustes geriet der Tabellenführer lediglich im zweiten Durchgang, den die Oldendorferinnen hätten für sich entschieden können. „Zumindest ein Satzgewinn wäre verdient gewesen“, trauerte OTSV-Trainer Matthias Kolbe den vergebenen Möglichkeiten nach.

Laut Spielplan würde es für die SG Holzhausen/Rahden am kommenden Wochenende in der Bezirksliga mit dem Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten TV Löhne weitergehen, doch das Kreispokalfinale in Bünde gegen den selben Gegner geht erst einmal vor.

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