Kapitän Stefan Lekon über die Meistersaison des TuS Dielingen

„Spielen jetzt mehr Fußball“

Stefan Lekon wird sich in der kommenden Saison für den TuS Dielingen in der Bezirksliga in die Zweikämpfe stürzen. - Foto: Pollex

Dielingen - Von Maik Hanke. „Eigentlich“, sagt Stefan Lekon, „lief die Saison wie erwartet. Wir haben letzte Saison auch schon sehr gut mitgespielt. Daran haben wir einfach angeknüpft.“ Für den Kapitän des TuS Dielingen ist daher nicht die Meisterschaft in der Fußball-Kreisliga A sein Saison-Höhepunkt. Auch nicht der Sieg im „kleinen Finale“ des Kreispokals. Der Höhepunkt für Stefan Lekon war eine Niederlage. Genauer gesagt: ein 0:6.

Dieses besondere Match kam bereits früh in der Spielzeit. Mitte August, im zweiten Pflichtspiel, bekamen es die Dielinger in der ersten Runde des Westfalenpokals mit dem SC Wiedenbrück zu tun. „Ein Pflichtspiel gegen einen Regionalligisten macht man auch nicht alle Tage“, freut sich Lekon trotz des klaren Ergebnisses.

Im Verlauf einer insgesamt starken Saison sollten noch einge erinnerungswürdige Momente folgen. 71 Punkte holten die Dielinger in 30 Spielen, sie schossen ligaweit die meisten Tore und stellten die zweitbeste Verteidigung. Das Torverhältnis las sich 95:30. „Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht, Fußball zu spielen“, sagt Lekon rückblickend. „Wir hatten keinen Druck von außen. Es war einfach eine super Saison.“

Stärke des TuS, der sich im kommenden Jahr in der Bezirksliga beweisen darf, sei die geschlossene und eingespielte Mannschaft, so der Kapitän. Im Vergleich zur Vorsaison sei die erste Elf beisammen geblieben, Neuzugänge habe es auch kaum gegeben.

Einzig der A-Jugendliche Maximilian Borchardt spielte sich fest in die Mannschaft. Er stieß dazu, als Co-Kapitän David Schmidt mit einem Schlüsselbeinbruch lange ausfiel. Den Ausfall von Schmidt habe die Mannschaft schon getroffen, sagt Lekon: „Man hat schon gemerkt, dass das Spiel nicht mehr so temporeich ist.“ Aber dann kam Borchardt ins Team und überzeugte: „Maxi hat David gut ersetzt“, sagt Lekon.

Einer war aber im Gefüge des TuS Dielingen dann doch neu – und der wirbelte einiges umher: Spielertrainer Wolfgang Hagedorn. „Das war eine Umstellung“, sagt Lekon über Hagedorns neue Idee vom Spiel. „Wir spielen jetzt mehr Fußball.“ Was er meint: Die Dielinger gehen jetzt nicht mehr mit Vollgas nach vorne, sondern bauen das Spiel strategischer auf.

Nicht bei allen Spielern, sagt Lekon, habe die Umstellung sofort geklappt. Aber im Saisonbetrieb lief es erstaunlich schnell erstaunlich gut. Auf und neben dem Platz. Lekon war als Kapitän kaum gefordert, brauchte nur auf dem Platz den Motivator zu geben.

Nur eine kleine Krise mussten die Dielinger überstehen. Ende März, Anfang April stimmten die Ergebnisse nicht mehr, und plötzlich saß den Dielingern der TuS Tengern II im Nacken. Lekon: „Die Stimmung wurde schon etwas gedämpfter. Wir haben ein bisschen gezweifelt.“

Aber die Dielinger bekamen wieder die Kurve mit einem Sieg gegen den Isenstedter SC. Während sich die Dielinger stabilisierten, war bei Tengern im Saison-Endspurt die Luft raus. Wichtig war dann der Sieg gegen den TuS Gehlenbeck. „Da hab ich persönlich schon geglaubt, dass wir uns das nicht mehr nehmen lassen“, berichtet Lekon. Mit neun Punkten Vorsprung wurden die Dielinger Meister.

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