Spiel des Tages: SSV Pr. Ströhen beim 0:0 gegen BWO erneut ohne Torerfolg

Haareraufen nach dickem Ding für Bänsch

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Zweikampf: Stefan Spreen-Ledebur versucht sich gegen Maik Reibetanz durchzusetzen.

Pr. Ströhen - Von Willi Pries. Der SSV Pr. Ströhen tritt weiter auf der Stelle und scheint ein Sturm-Problem zu haben. Gegen BW Oberbauerschaft blieb die Mannschaft von Trainer Toni Trucco zwar erneut ohne Gegentor, schoss aber auf der anderen Seite ebenfalls keines und musste sich damit schon zum dritten Mal in dieser Saison mit einem torlosen Remis zufrieden geben.

Dabei waren vor allem im zweiten Durchgang genügend Chancen da, um das Spiel zu entscheiden. Alle blieben jedoch ungenutzt.

Das wohl dickste Ding versiebte SSV-Stürmer Florian Bänsch nach einem Schnitzer von BWO-Keeper Daniel Kruse. Der Torhüter versuchte, einen langen Ball nach vorne zu schlagen, traf die Kugel aber nicht richtig und legte ihn mustergültig vor die Füße von Bänsch, der an der Strafraumgrenze lauerte. Das leere Tor vor Augen löffelte der Stürmer jedoch unter den Ball, jagte ihn weit über das verlassene Gehäuse der Gäste und raufte sich anschließend fassungslos die Haare (50.).

Wenig später kam er einen Schritt zu spät, als der BWO-Torhüter einen Schuss von Sven Kolwey erst im Nachfassen sichern konnte (52.). Es sollte die letzte Aktion des diesmal glücklosen Stürmers sein. Nach einer Stunde wurde er von Florian Kröger ersetzt, der zwar ebenfalls ordentlich agierte, aber auch nicht mit Fortuna im Bunde war.

„Das sah im Angriff eigentlich alles ganz gut aus, aber viel zu oft kam der letzte, der entscheidende Ball dann doch nicht an. Und wenn wir dann die Torchance bekommen, fehlt uns momentan auch ein bisschen das Selbstvertrauen“, so Trucco zu der Misere im Sturm, die nun schon seit vier Spielen anhält.

Kurz vor dem Ende versuchten es die Pr. Ströher noch einmal mit der Brechstange. Pascal Kropp hielt aus gut 18 Metern drauf, Torhüter Kruse drehte den Ball um den Pfosten (88.). In der Nachspielzeit hätte der eingewechselte Florian Kröger das Spiel dann doch noch entscheiden können. Er nahm einen langen Ball von Stefan Spreen-Ledebur zwar zunächst gut mit dem linken Fuß mit, bekam ihn dann aber nicht richtig unter Kontrolle. Torhüter Kruse „klaute“ ihm das Leder vom Fuß, packte sicher zu und hielt das Unentschieden für die Gäste fest.

„Ich kann mit dem einen Punkt gut leben. In der jetzigen Phase nehmen wir alles gerne mit“, freute sich BWO-Trainer Daniel Bönker über das Remis. Er hatte in der gesamten Spielzeit nur einen gefährlichen Angriff seiner Mannschaft gesehen, als Alexej Bojkow mit einem schnellen Freistoß Tim Tödtmann bediente, der aber frei vor dem SSV-Tor weit drüber zielte (59.).

„Uns bringt das Unentschieden überhaupt nicht weiter, auch wenn wir hinten wieder sicher gestanden haben“, ärgerte sich SSV-Coach Toni Trucco. Seit nun schon vier Spielen wartet seine Mannschaft auf einen Torerfolg. „Es war über weite Strecken ein absolutes Kampfspiel. Wir waren in den Zweikämpfen sehr griffig, was mir beim Spiel in Blasheim noch gefehlt hat“, nahm er auch etwas Positives mit, sieht aber in der Offensive noch viel Arbeit vor sich. „Wir müssen am Abschluss arbeiten. Wenn wir uns mit Erfolgserlebnissen belohnen, wird sich auch die Verkrampfung vor dem Tor wieder lösen“, hofft der SSV-Coach.

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