Spiel des Tages: Schmidt-Team durch Tore von Kröker und Uhlig 2:1 vorn

Oppenwehe rennt an, doch Levern verteidigt den Sieg

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Die Oppenweher versuchten es gestern mit allen Mitteln, hier mit Maik Riesmeier gegen Leverns Torhüter Frank Rodenbeck, der den Ball sichert.

Oppenwehe - Von Willi Pries. In der Schlussphase wurde es noch einmal richtig eng für den TuS Levern, aber nach dem Abpfiff konnte Trainer Sebastian Schmidt mit seinen Spielern einen knappen 2:1 (1:0)-Sieg im Nordderby der Kreisliga B beim FC Oppenwehe feiern, während die Kicker des FCO auf dem Rasen in die Knie gingen.

„Die Chancen waren da, wir hatten es in der Hand“, trauerte Oppenwehes Spielertrainer Vedat Seyhan den guten Gelegenheiten nach, die sich sein Team in der zweiten Hälfte erarbeitet hatte. „Die Mannschaft ist nicht richtig fit und unser Kader zu dünn, um die vielen Ausfälle aufzufangen“, so Seyhan, der mit seinem Team nach drei Spielen immer noch mit leeren Händen da steht. „Wir haben trotzdem alles versucht und alles gegeben, vor allem in der zweiten Hälfte. Da kann ich den Jungs absolut keinen Vorwurf machen.“

Nachdem die Oppenweher den ersten Durchgang über weite Strecken gut im Griff hatten, führte eine Unachtsamkeit kurz vor dem Pausenpfiff zur durchaus glücklichen Führung für die Gäste aus Levern. Dennis Kröker drang auf der rechten Seite in den Strafraum ein und zog zum 0:1 ins lange Eck ab (44.).

„Die Pausenführung war schon etwas glücklich. Wir haben es bis dahin nicht geschafft, ins Spiel zu kommen“, räumte Leverns Trainer Sebastian Schmidt ein. Die klareren Chancen hatten die Gastgeber. So mussten Ralf Langenberg und Torhüter Frank Rodenbeck in höchster Not vor Vedat Seyhan retten (25.), kurz vor dem Seitenwechsel scheiterte Seyhan nach einem schnell ausgeführten Freistoß erneut an Leverns Nummer eins (45.).

Nach Wiederbeginn zeigte Levern mehr Präsenz und kam schnell zum zweiten Treffer. Philipp Schwengel zog auf der rechten Seite drei Abwehrspieler auf sich, bei seiner Flanke in die Mitte stand Thomas Uhlig völlig frei und musste im Fünfmeterraum nur noch einnicken (53.). „Genauso wollten wir spielen. Wir wollten mehr über außen kommen, um so die Räume in der Mitte zu bekommen“, freute sich Leverns Trainer über die gelungene Kombination.

Doch der Zwei-Tore-Vorsprung sollte nicht lange halten. Mit einem Freistoß traf Michael Meier Thomas Uhlig in der Freistoßmauer, vom angelegten Arm trudelte der Ball zur Ecke. Schiedsrichter Sasse-Westermann entschied zur Verwunderung vieler auf Handspiel

Elfmeter für Meier,

gelb-rot gegen Uhlig

und Strafstoß für Oppenwehe sowie Gelb für Uhlig. Für Leverns Stürmer, der in der ersten Hälfe verwarnt worden war, bedeutete das Gelb-Rot. Michael Meier versenkte den Elfmeter sicher zum 2:1 (56.), und Levern geriet im weiteren Spielverlauf enorm unter Druck.

Erst traf Vedat Seyhan aus der Drehung nur das Lattenkreuz (65.), kurz darauf setzte er einen Kopfball knapp am langen Eck vorbei (67.). In der Schlussphase warfen die Oppenweher alles nach vorne, Levern verteidigte aber mit viel Entschlossenheit und brachte die knappe Führung über die Zeit.

„Ich muss der Mannschaft hoch anrechnen, dass sie trotz Unterzahl und der vielen widrigen Umstände ruhig geblieben ist und das Spiel trotzdem gewonnen hat“, betonte Leverns Coach Sebastian Schmidt.

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