Spiel des Tages: Neumann zufrieden/Schiedsrichter kündigt Nachspiel an

6:1 – TuSpo meldet sich eindrucksvoll zurück

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Patrick Kattelmann (r.) muss in dieser Szene höllisch aufpassen. Er und seine Mitspieler kamen gestern im Heimspiel gegen den OTSV zu einem 6:1-Erfolg.

Rahden - Von Willi Pries. Der TuSpo Rahden hat sich nach der Niederlage am vergangenen Wochenende in Börninghausen eindrucksvoll zurückgemeldet. Mit einem 6:1 (3:0)-Heimerfolg gestern gegen den OTSV Pr. Oldendorf ist die Elf von Spielertrainer Martin Neumann in die Erfolgsspur zurückgekehrt.

Zur Rückeroberung der Tabellenspitze reichte es zwar nicht, weil der SV Börninghausen sein Spiel beim TuS Levern schon ausgetragen und gewonnen hatte. Aber die Art und Weise des Sieges gestern am Brullfeld gegen den OTSV, der ebenfalls in der Spitzengruppe der Kreisliga B mitspielen will, zeugt von großem Selbstvertrauen und dem Selbstverständnis einer Mannschaft, die bei der Vergabe der Meisterschaft ein Wörtchen mitreden will.

Gegen ersatzgeschwächte Pr. Oldendorfer versuchten die Rahdener von Anfang an, Druck aufzubauen und den Gegner zu Fehlern zu zwingen. „Wir sind eigentlich ganz gut gestartet und konnten gut dagegen halten, aber nach dem 1:0 sind bei uns die Köpfe runter gegangen und wir haben viele individuelle Fehler gemacht“, ärgerte sich OTSV-Spielertrainer Willi Olfert.

Sanasar Harutyunyan hatte mit einem Distanzschuss OTSV-Keeper Usinger überwunden (10.), Dennis Kattelmann schnappte sich einen zu kurzen Rückpass und vollendete früh zum 2:0 (23.). „Wir wussten, dass die Pr. Oldendorfer einen Feldspieler im Tor hatten und haben versucht, dass auszunutzen“, erklärte Rahdens Spielertrainer Martin Neumann. Noch vor der Pause verwertete Daniel Kamolz eine Hereingabe von der rechten Seite zum vorentscheidenden 3:0 (43.).

Nach dem 4:0 durch Dennis Kattelmann (53.) schaltete der TuSpo erst einmal zurück. Die OTSVler erarbeiteten sich ein leichtes Übergewicht im Mittelfeld, zwingende Chancen blieben jedoch aus oder wurden vom sicheren Rahdener Keeper Philip Wiebe zunichte gemacht. Nur Philip Bredemeier konnte sich nach einem Zuspiel in die Spitze durchsetzen und zum 4:1 einschieben (70.).

An eine Wende schienen die Gäste zwar nicht mehr so recht zu glauben, gingen aber weiter engagiert zu Werke, während sich die Gastgeber aufs Kontern verlegten. Nach einem schnellen Angriff traf Patrick Kattelmann zum vermeintlichen 5:1, stand aber nach Ansicht des Schiedsrichters beim Zuspiel von Harutyunyan knapp im Abseits (78.). Nichts zu bemängeln gab es beim zweiten Treffer Harutyunyans, der in der Nachspielzeit das Leder aus etwa elf Metern zum 5:1 in die Maschen jagte (90.+2). Gegen resignierende OTSVler markierte Tristan Groß mit sogar noch das 6:1 (90.+4).

Für den Pr. Oldendorfer Philip Bredemeier war das Spiel trotz des Schlusspfiffes noch nicht vorbei. Er beschwerte sich so vehement bei Schiedsrichter Matthias Niehaus, dass dieser ihm nach dem Schlusspfiff noch die Gelb-Rote Karte zeigte. Auch danach schickte Bredemeier noch ein paar Bemerkungen in Richtung des Unparteiischen. „Das dürfte noch ein Nachspiel vor der Spruchkammer haben“, erklärte der Unparteiische auf Nachfrage.

TuSpo-Trainer Martin Neumann dagegen konnte sich mit sportlichen Fakten beschäftigen: „Wir hatten nach der Führung leichtes Spiel, haben hinten fast immer sicher gestanden und hatten einen guten Torhüter. Im Gegensatz zum Spiel in Börninghausen haben wir unsere Chancen diesmal genutzt und hochverdient gewonnen.“

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