Spiel des Tages: SSV muss nach 1:1 gegen TuRa weiter auf einen Dreier warten

Hübner fasst sich ein Herz, Harges schafft den Ausgleich

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Sonst in der zweiten Mannschaft: Henrik Harges wurde bei den Pr. Ströhern nach seinem Treffer zum 1:1 gefeiert.

Pr. Ströhen - Von Willi Pries. Der SSV Pr. Ströhen muss im zweiten Saisonabschnitt weiter auf einen Dreier warten. Beim 1:1 (0:0) gestern auf eigenem Platz gegen TuRa Espelkamp zeigten die Nordkreisler eine gute Leistung, diese reichte am Ende aber nur zu einem Punkt.

„Es ist schade, dass wir uns nicht belohnen konnten. Wir gehen personell absolut am Stock und ein Dreier hätte uns sehr gut getan. Das würde uns ein bisschen Auftrieb für die nächsten Wochen geben“, sagte SSV-Trainer Toni Trucco.

Im Spiel gegen TuRa begannen die Pr. Ströher gut, ließen aber vor allem im ersten Durchgang noch einige kritische Situationen zu. So bediente TuRa-Stürmer Dennis Barg mit einer guten Flanke Thomas Epp, der im Fünfmeterraum ein Luftloch schlug und den Führungstreffer liegen ließ (25.). Kurz darauf jagte Thomas Gräber einen Abpraller weit über den Kasten (28.). Auf der anderen Seite zeigte sich die TuRa-Abwehr nach einem Eckball unsortiert und konnte einen Schuss von Björn Rohlfing gerade noch von der Linie schlagen, im Nachfassen setzte Christian Spreen-Ledebur das Leder neben den Kasten.

Epps Flanke wird

zur Bogenlampe

Die größte Torchance der ersten Hälfte entsprang eher dem Zufall. Thomas Epp setzte sich auf der linken Angriffsseite durch, sein Flankenversuch rutschte ihm über den Fuß und wurde zur Bogenlampe, die hinter SSV-Keeper Tobias Langhorst an den Innenpfosten klatschte (44.).

Nach dem Seitenwechsel nahmen die Gastgeber das Heft fester in die Hand. Vor allem bei Freistößen aus dem Halbfeld brannte es im TuRa-Strafraum. Keeper Löwen musste den Ball ein ums andere Mal am Fünfmeterraum wegfausten. Bei einem Freistoß verlängerte Marcell Katt den Ball mit dem Kopf, am langen Pfosten kam Pascal Kropp aber mit dem Kopf nicht mehr richtig an den Ball und traf nur den Außenpfosten.

„Ich habe der Mannschaft gesagt, dass uns in Pr. Ströhen ein körperbetontes Spiel erwartet und sie dagegenhalten muss. Wir haben dann leider ein paarmal zu oft überzogen und solche Freistoß-Situationen heraufbeschworen“, war TuRa-Trainer Rainer Mannel später nicht ganz zufrieden. Ebenfalls nicht ganz einverstanden war er nach der ersten Halbzeit mit dem Auftritt des Nachwuchsspielers Lukas Hübner. „Ich habe ihm in der Pause gesagt, er müsse einfach mutiger spielen und sich etwas zutrauen. Er hatte doch nichts zu verlieren“, so Mannel. Sein Schützling hatte offenbar verstanden. Als der SSV das Spiel immer mehr an sich riss, fasste sich der Juniorenspieler ein Herz, zog aus etwa 18 Metern ab und der Ball zappelte im langen Eck – 0:1 (73.).

Die Gastgeber zeigten sich nicht geschockt, bestimmten weiter das Spiel und belohnten sich mit dem Ausgleich. Wieder verlängerten die SSV-Angreifer einen Freistoß von Christopher Bänsch, Henrik Harges nutzte den Abpraller und jagte den Ball zum 1:1 ins untere Eck (85.). „Das haben wir im Training immer wieder probiert. Super, dass es jetzt den Erfolg gebracht hat“, freute sich sein Trainer nach dem Spiel.

Fast noch das Siegtor

durch Pascal Kropp

Wenig später hatten die Gastgeber sogar den Siegtreffer auf dem Fuß. Pascal Kropp startete nach einem Fehler in der TuRa-Abwehr durch und schob den Ball am herauslaufenden Torhüter Daniel Löwen, aber auch am Tor vorbei (89.).

„Das war einfach Pech. Auch wenn er vielleicht noch nach rechts auf Marcel Katt hätte spielen können, hat er eigentlich alles richtig gemacht. Aber so ein Ball muss rein“, trauerte Trucco der „Hundertprozentigen“ nach.

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