Spiel des Tages: SuS Holzhausen gibt sich beim 3:0 gegen TuRa keine Blöße

Favoritenrolle erfüllt

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Sascha Ludwig freut sich mit dem Torschützen Cerryg Forward über den Treffer zum 2:0, während TuRas Viktor Wiens sich entnervt abdreht.

Espelkamp - Von Willi Pries. Am Ende konnte der Favorit seinen verdienten Erfolg feiern. Mit 3:0 (2:0) gewann der SuS Holzhausen sein Spiel bei TuRa Espelkamp und scheint bereit zu sein für das direkte Kräftemessen mit dem ärgsten Verfolger in der Fußball-Kreisliga A, TuS Dielingen, am kommenden Sonntag.

Hochzufrieden zeigte sich SuS-Trainer Jörg Bohlmann nach der Partie. „Wir haben sehr gut in der Defensive gestanden und viel Druck nach vorne entwickelt.“ Sein Team zeigte von Beginn an, dass es das Spiel unbedingt gewinnen wollte. Gleich in der ersten Spielminute strich ein gefährlicher Ball nur knapp über den Kasten von TuRa-Keeper Sven Eckert und bereits nach neun Minuten zappelte das Leder tatsächlich im Netz. Nach einem weiten Ball sprintete Eckert aus seinem Kasten, um vor dem durchgestarteten Pascal Hegner zu klären. Der Holzhausener lupfte das Leder aber stark über den Torhüter, und Timm Meyer musste den Ball im Fünfmeterraum nur noch über die Linie drücken.

Nur zwei Minuten später folgte der nächste Treffer. Bei einem Freistoß ließen die TuRa-Abwehrspieler SuS-Stürmer Cerryg Forward völlig aus den Augen, Torhüter Eckert erwischte den Ball im Herauslaufen nicht mehr und Forward köpfte zum 0:2 ein (11.). Die Gäste hätten ihre Führung durchaus höher gestalten können. Allein Leonard Pieper hatte zwei „hundertprozentige“ Chancen auf dem Fuß, vergab diese aber sträflich (35./40.).

Die personell arg gebeutelten TuRaner bekamen erst zum Ende der ersten Halbzeit Zugriff auf das Spiel, wurden dann aber gleich gefährlich. Erst setzte Heinrich Ewert eine Direktabnahme knapp über das Tor, kurz vor dem Pausenpfiff setzte sich Lukas Hübner nach schöner Kombination gut durch, ging aber im Strafraum unsanft zu Boden. Zu wenig für einen Elfmeterpfiff, auch wenn die TuRaner diesen forderten.

Nach der Pause versuchten die TuRaner, dran zu bleiben. Es gelangen auch vorsichtige Annäherungen, aber keine echten Torchancen. Stattdessen folgte der endgültige Knockout mit einem satten Volltreffer. Jan-Hendrik Titkemeyer nahm aus etwa 25 Metern Maß und knallte das Leder an die Unterkante der Querlatte, von dort sprang der Ball noch einmal auf, und Dennis Schultz drückte ihn per Kopf endgültig zum 0:3 über die Linie (53.).

Holzhausen verwaltete nun die Partie. SuS-Torhüter Pascal Klapper verlebte weiter einen geruhsamen Nachmittag. Nur bei einem Freistoß von Paul Unrau, der knapp neben den Pfosten ging, dürfte sich sein Puls kurzzeitig erhöht haben (60.). Die Enttäuschung über die Niederlage hielt sich bei TuRa-Trainer Rainer Mannel in Grenzen. „Wir haben aus unseren Möglichkeiten heute noch das Beste gemacht. Nachdem wir uns gefunden hatten, waren wir auch besser im Spiel. Da stand es dann aber auch schon 0:2 und wir konnten nicht komplett aufmachen. Holzhausen war uns einfach in allen Belangen überlegen“, so der Coach, der mangels Alternativen auch keine Wechsel vornahm. Als Wechseloption hatte Mannel einzig „Oldie“ Matthias Thie auf der Bank, der sich aber nicht unbedingt um einen Einsatz riss. „Aber wer weiß, vielleicht hätten wir mit mir das Spiel noch gedreht“, lachte Thie nach dem Abpfiff.

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