Spiel des Tages: VfB Fabbenstedt siegt 1:0 beim SSV Pr. Ströhen

Mit einem „Lucky Punch“ zum ersten Sieg

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Pr. Ströhens Rene Bokämper setzt sich hier gegen Pascal Kropp durch.

Pr. Ströhen - Von Willi Pries. Erst sah alles nach einem torlosen Remis aus, dann kam doch der Knock-out für die Pr. Ströher kurz vor dem Ende. Mit 0:1 (0:0) ging der SSV Pr. Ströhen im Heimspiel gegen den bisher punktlosen VfB Fabbenstedt auf die Bretter und kassierte damit die zweite Heimniederlage der Saison.

Für die schlecht in die Saison gestarteten Fabbenstedter war es ein Siegtreffer der Marke „Lucky Punch“ und ein echter Befreiungsschlag nach drei Niederlagen zum Saisonauftakt. Nachdem sich beide Teams im gesamten Spiel nicht richtig weh getan hatten, fasste sich Daniel Sawatzky kurz vor dem Spielende ein Herz und holte zum entscheidenden Schlag aus. Die SSV-Abwehr ließ die Deckung unten und Sawatzky bei seinem Solo über das halbe Spielfeld viel Platz, so dass der Fabbenstedter fast ungehindert in den Strafraum eindringen konnte und den Ball zum 0:1 ins lange Eck schlenzte (87.).

Sein anschließender Jubellauf führte ihn zum Fabbenstedter Anhang an der Seitenlinie, wo er sich kräftig feiern ließ. „Ein geiles Gefühl! Nach dem Sieg im Pokalspiel am Dienstag wieder ein ganz wichtiger Erfolg für uns“, jubelte der Matchwinner des VfB nach dem Spiel.

Dabei war er während des Spiels mit seinen Kräften eigentlich schon am Ende und ging nach einem heftigen Zweikampf angeschlagen kurzzeitig in die Knie. Angetrieben von seinen Mitspielern biss er aber noch einmal auf die Zähne und sollte am Ende der gefeierte Held werden.

„Das war eine reine Willensleistung“, freute sich VfB-Trainer Jens Gerdom nach dem Spiel für seinen Schützling. „Es war eigentlich ein ausgeglichenes Spiel, und alle haben mit einem 0:0 gerechnet. Dieser Sieg ist unheimlich wichtig für unser Selbstvertrauen. Mit drei Punkten lässt es sich etwas entspannter in die nächsten Spiele und vor allem in das Derby gegen Frotheim gehen“, so Gerdom.

Ganz anders sah die Gefühlswelt auf Seiten der Gastgeber aus. „Die Enttäuschung sitzt sehr tief“, so SSV-Coach Toni Trucco. Seine Mannschaft war zwar phasenweise überlegen, konnte aber nicht entscheidend durch die enge Deckung der Gäste dringen. Oft kam der letzte Pass nicht an oder es fehlte die Präzision beim Abschluss.

So setzte sich Pascal Kropp in der ersten Hälfte zwar gut über links durch und tunnelte den herauslaufenden VfB-Keeper Bremermann, die Fabbenstedter konnten den Ball aber noch von der Linie schlagen (35.). Wenig später landete ein Heber von Kropp auf dem Tornetz (38.).

Im zweiten Durchgang verflachte das Spiel zusehends. Nach einer schönen Hereingabe des Nachwuchsspielers Tobias Kröger wurde erst Sven Kolwey bei seinem Versuch geblockt, den Abpraller setzt Kropp über den Kasten (70.). Auf der Gegenseite hatten die Gäste nur kurz darauf den Torschrei auf den Lippen. Nach einer Parade von SSV-Torhüter Tobias Langhorst kam Christopher Rührup vor dem leeren Tor zum Schuss, verzog aber deutlich (75.).

Nach dem Fabbensteder Führungstreffer warfen die Gastgeber noch einmal alles noch vorne, auch Keeper Langhorst ging bei den Eckbällen mit nach vorne, es sollte aber am Ende nicht reichen. „Das war eine völlig unnötige Niederlage. So etwas darf einfach nicht passieren“, ärgerte sich Toni Trucco.

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