Spiel des Tages: Dielinger gewinnen auch in Gehlenbeck, doch eine Serie reisst

Heber und Außenrist – Arbeitssieg mit feiner Klinge

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Umkämpftes Duell mit fairem Umgang: Gehlenbecks Kapitän Patrick Hölscher (l.) und Taskin Türker.

Gehlenbeck - Von Andreas Gerth. Die eine Serie ist gerissen, die andere hielt, und letztere genießt bei Dielingens Spielertrainer Tom Westerwalbesloh ohnehin Priorität. Seine Mannschaft gewann gestern Nachmittag beim stark dagegen haltenden TuS Gehlenbeck mit 3:1 (1:1), holte damit den siebten Sieg in Folge und konnte dabei das erste Gegentor nach über 640 Spielminuten verschmerzen.

„Ich bin froh über die drei Punkte, die in Gehlenbeck nicht einfach zu holen waren. Dadurch spielen wir in der Tabelle weiter oben mit, das allein zählt“, betonte Westerwalbesloh, der gestern für das Highlight beim Dielinger Arbeitssieg sorgte.

Sein Treffer zum 3:1 in der 70. Spielminute allein war die Fahrt nach Gehlenbeck wert. An der rechten Gehlenbecker Strafraumseite nahm der frühere Oberliga-Spieler den Ball an und zirkelte ihn mit dem Außenrist ins linke obere Tordreieck. Der Dielinger Anhang staunte nicht schlecht und bekam vom jubelnden Westerwalbesloh sofort die Antwort auf die im Raum stehende Frage geliefert: „Der war so gewollt !“

Mit Schönspielerei hatte Dielingens Dreier gestern allerdings wenig zu tun. Er musste gegen einen griffigen und gut sortierten Aufsteiger schlicht und ergreifend erkämpft werden. Erst recht als die Gehlenbecker nach gut einer halben Stunde den 1:1-Ausgleich per Elfmeter markierten und damit für einen Bruch im Dielinger Spiel sorgten. „Bis dahin waren wir ordentlich im Spiel und haben ja auch mit 1:0 geführt“, berichtete Betreuer Heinfried Beneker.

Seine Mannen hatten zunächst vorgelegt, wobei die Gastgeber mithalfen. Ein Abschluss von Tom Westerwalbesloh landete an der Latte, den Abpraller beförderte ein Gehlenbecker über die eigene Torlinie. Auch das 1:1 kam mit freundlicher Unterstützung zustande, diesmal die des TuS Dielingen. Marcus Wessel passte auf Anil Engin, der rutschte weg, ein Gehlenbecker schnappte sich die Kugel und lief allein auf Torhüter Daniel Bei der Hake zu, letzterer erwischte Ball und Gegner und Schiedsrichter Dr. Oliver Vogt entschied auf Elfmeter, den Andre Kottkamp zum 1:1 (35.) verwandelte.

Danach hatte der Favorit aus Dielingen auf dem seifigen Geläuf buchstäblich einen schweren Stand. Umso überraschender zu diesem Zeitpunkt das 2:1 (60.), das Dielingens Trainer mit einer Umstellung begünstigt hatte. Westerwalbesloh hatte Marco Stagge in die Spitze beordert, wo dieser einen langen Ball mit einem Heber über Gehlenbecks Torhüter Pierre Gambera hinweg zur Dielinger Führung veredelte.

Das wäre sicherlich das Tor des Tages gewesen, doch Westerwalbeslohs Kunstschuss setzte noch einen drauf.

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