Spiel des Tages: TuS Dielingen schlägt auch TuRa Espelkamp – 3:0

Starkes Statement in weißer Weste

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Christian Wüppenhorst auf dem Weg zum 2:0. Die Vorentscheidung beim Dielinger Heimsieg gegen TuRa.

Dielingen - Von Willi Pries. Der TuS Dielingen behält seine weiße Weste. Mit einem souveränen 3:0 (2:0) Erfolg gegen TuRa Espelkamp holte das Team von Trainer Wolfgang Hagedorn den fünften Sieg im fünften Spiel.

Entsprechend gut gelaunt war Dielingens Trainer nach dem Sieg. „Ich bin vollkommen zufrieden mit dem Ergebnis und unserer Spielweise. Die erste Viertelstunde war zwar etwas zerfahren, aber nach dem 1:0 hatten wir das Spiel total im Griff“, so Hagedorn. Die etwas holprige Startphase sollte aber auch das einzige Haar in der Suppe sein. Was Dielingen nach dem Führungstreffer zeigte, war schon ein starkes Statement, auch wenn die TuRaner klar hinter den Erwartungen zurückblieben.

Mit einem guten Antritt über die rechte Angriffsseite brachte sich Dielingens Marc Böhm in Position. Sein Schuss aus durchaus spitzem Winkel wurde immer länger, setzte noch einmal auf und sprang am langen Pfosten zum 1:0 ins TuRaner Tor (13.). Die Gäste zeigten sich geschockt, die Köpfe der TuRa-Spieler gingen runter. „Wir hatten nach dem Rückstand keine Körpersprache mehr“, ärgerte sich TuRas Trainer Willi Rogalsky nach dem Abpfiff. Dielingens stark spielender Ephraim Pieper scheiterte wenig später mit einem Schuss an TuRas Torhüter Daniel Löwen (23.) und hatte kurz vor der Pause Pech, als Richard Reimer einen Ball von Pieper noch von der Linie schlagen konnte (42.). Der zweite Dielinger Treffer lag lange in der Luft und fiel in der Nachspielzeit der ersten Hälfte. Christian Wüppenhorst setzte sich gut durch und scheiterte mit dem ersten Versuch noch am herauslaufenden TuRa-Keeper. Den Abpraller musste Dielingens Stürmer dann nur noch zum 2:0 ins leere Tor drücken (45.+2).

Nach dem Seitenwechsel machte TuRa auf und versuchte es zunächst mit langen Bällen, Dielingen lauerte auf Konter und suchte die Vorentscheidung. Diese besorgte David Schmidt und krönte damit seine ebenfalls starke Leistung. Nach einem langen Ball startete Schmidt gegen die aufgerückte TuRa-Abwehr durch, musste den Ball nur noch an Daniel Löwen vorbei legen und hatte dann das verlassene Tor der Gäste vor sich – 3:0 (62.).

Mit dem sicheren Sieg vor Augen zeigte die Hagedorn Elf noch einige sehenswerte Kombinationen, nutzte diese allerdings nicht zum erfolgreichen Abschluss. „Am Ende war natürlich die spielerische Leichtigkeit da, vieles klappte wie von selbst“, freute sich Dielingens Trainer, während TuRa-Coach Rogalsky ziemlich angefressen wirkte.

„Natürlich kann man in Dielingen verlieren, keine Frage. Mich ärgert aber die Art und Weise. Wenn man schon spielerisch nicht mithalten kann, dann muss man wenigstens über den Kampf kommen. Das haben wir nicht geschafft und müssen am Ende froh sein, dass wir nur drei Gegentreffer bekommen haben“, kritisierte Rogalsky den Auftritt seines Teams.

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