Spiel des Tages: Dielingen kassiert zwei Platzverweise beim 1:1 gegen Lübbecke

Viele Karten, wenig Tore

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Akrobatische Einlage von Patrik Ferreira Da Costa gegen Tengerns Mustafe Halili.

Tengern - Von Willi Pries. Der TuS Dielingen tritt weiter auf der Stelle. Am Samstagnachmittag kamen die Nordkreisler im vorgezogenen Spiel der Fußball-Kreisliga A gegen den FC Lübbecke nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus. Zudem kassierten die Dielinger in der hitzigen Schlussphase gleich zwei Platzverweise. Spielertrainer Tom Westerwalbesloh flog mit Gelb-Rot vom Platz, Stürmer Christian Wüppenhorst sah nach einer Tätlichkeit glatt Rot. Außerdem gab es noch fünf weitere gelbe Karten.

„Wir können nicht zufrieden sein mit dem einen Punkt. Das reicht in unserer Situation einfach nicht, um den Anschluss nach oben zu halten. Uns helfen nur Siege“, ärgerte sich Westerwalbesloh nach dem Spiel.

Seine Mannschaft geriet schon früh in Rückstand. Nach einem Freistoß aus dem Mittelfeld befand sich Dielingens Hintermannschaft im kollektiven Tiefschlaf, Lübbeckes Daniel Dischinger konnte völlig unbedrängt zum 0:1 einköpfen (12.). „Wir sind bei Standardsituationen einfach zu anfällig, dadurch mussten wir dann gleich wieder einem Rückstand hinterher laufen und konnten das Spiel nicht so aufziehen, wie wir es vorhatten“, so Westerwalbesloh. Dielingen kam im ersten Durchgang kaum zur Entfaltung.

„Wir haben seit unserem Aufstieg in die Kreisliga A noch nie einen Punkt in Dielingen geholt und wollten es diesmal endlich besser machen“, so Lübbeckes Spielertrainer Philipp Knappmeyer nach der Partie. Das gelang seiner Mannschaft auch über weite Strecken. Die Lübbecker warfen sich in jeden Zweikampf und jeden Schuss der Dielinger. So musste FC-Torhüter in Halbzeit eins nur einmal sein Können aufbieten, als er einen Versuch von Wüppenhorst aus etwa 18 Metern abwehrte und im Nachfassen sicherte (36.).

Im zweiten Durchgang erwischte der TuS Dielingen einen Auftakt nach Maß. Schon nach dem ersten Angriff zappelte der Ball im Lübbecker Tornetz. Marcus Wessel hatte sich auf der linken Seite gut durchgesetzt und präzise in den Fünfmeterraum geflankt, Ricardo Carvalho da Costa war mit dem Kopf zur Stelle (46.). Der Gastgeber nahm das Spiel in die Hand, war aber nicht zwingend genug. „Wir haben Probleme, das Spiel zu machen. Das sieht bis zum Strafraum immer alles gut aus, aber die entscheidenden Pässe und das Überraschungsmoment fehlen“, monierte Coach Westerwalbesloh.

Die Schlussphase des Spiels musste er nach seinem Platzverweis (78.) von der Seitenlinie verfolgen. Schon mit Gelb verwarnt, hatte sich der Spielertrainer mit einem Foul an der Mittellinie die zweite gelbe Karte eingehandelt.

Das schien seine Mannschaft aber wachgerüttelt zu haben, die Blau-Gelben warfen noch einmal alles nach vorne. Etwas zu aggressiv ging Stürmer Christian Wüppenhorst dabei zu Werke, der sich während des Spiels immer wieder mit Lübbeckes Verteidiger Nils Dau beharkte. Nach einem Foulspiel des Dielingers ging Dau erst zu Boden und kam Wüppenhorst beim Aufspringen sehr nahe. Zu nahe scheinbar für den Dielinger, der den Lübbecker mit einem Schubser erneut zu Boden schickte. Schiedsrichter Akbulut wertete das als Tätlichkeit und schickte Wüppenhorst mit Rot vom Feld. Dau sah für seine Provokation Gelb (85.).

Trotz der zweifachen Unterzahl ging der TuS noch einmal volles Risiko, zum Sieg sollte es allerdings nicht mehr reichen. „In der Schlussphase hätte ich mir gewünscht, dass wir noch etwas aktiver gewesen wären. So waren wir trotz Überzahl noch unter Druck und hätten das Spiel verlieren können. Mit dem Punkt können wir aber sehr gut leben. Damit haben wir unseren Dreier gegen TuRa noch einmal veredelt“, freute sich Knappmeyer.

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