Spiel des Tages: Aufsteiger TuSpo Rahden gewinnt nicht gegen TuRa – 0:2

Schwarze Serie hält

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Tristan Groß, hier im Duell mit TuRas John Schott, hatte die Chance zur Führung für den TuSpo, scheiterte aber an Torhüter Yannik Thie.

Rahden - Von Willi Pries. Die anfängliche Euphorie bei Aufsteiger TuSpo Rahden scheint nach und nach zu verfliegen. Beim 0:2 (0:1) gegen TuRa Espelkamp kassierten die Rahdener die zweite Pleite in Folge und gaben dabei auch spielerisch keine gute Figur ab.

„Das war viel zu wenig von uns. Wir waren einfach nicht da und sind nie in die Zweikämpfe gekommen. Ein total lebloser Auftritt von uns“, kritisierte TuSpo-Trainer Martin Neumann nach dem Schlusspfiff. Die Rahdener kamen von Beginn an nicht richtig in die Partie, hatten aber nach einem langen Ball auf Tristan Groß, der sich gut gegen John Schott durchsetzte, eine gute Chance, um in Führung zu gehen. Groß scheiterte jedoch an TuRas Torhüter Yannik Thie (18.).

Auf der anderen Seite musste Torhüter Philip Wiebe bei Distanzschüssen der TuRaner zweimal eingreifen und den Ball über die Latte bugsieren. Auch nach etwa einer halben Stunde musste Wiebe in höchster Not klären, als Thomas Gräber frei vor ihm auftauchte. Wiebe sollte auch im weiteren Verlauf der beste Rahdener bleiben. Kurz vor der Pause war er aber machtlos, als seine Abwehr nicht schnell genug den Rückwärtsgang fand. TuRas Tobias Pauls scheiterte zwar am Rahdener Keeper, den Abpraller drückte Gräber aber zum 0:1 ins leere TuSpo-Tor (45.).

Mit der Führung im Rücken ließen es die Gäste aus Alt-Espelkamp sehr kontrolliert angehen. Ohne großes Risiko suchten sie den Weg nach vorne und setzten immer wieder Nadelstiche. „Das hat mir gut gefallen, dass wir da nicht zu offensiv geworden sind, sondern immer wieder aus der sicheren Defensive gekommen sind“, lobte TuRa-Coach Willi Rogalsky. TuRa setzte Rahden unter Druck und versuchte, die Fehler zu nutzen. Als die TuSpo-Abwehr den Ball nicht aus der Gefahrenzone befördern konnte, zog Paul Unrau aus etwa 18 Metern ab und versenkte das Leder zum 0:2 im Rahdener Tor (57.).

Das Spiel schien gelaufen, die Köpfe der Rahdener Spieler gingen noch weiter runter und TuRa wollte nachlegen. Mit einem weiteren Distanzschuss zwang Unrau Rahdens Torhüter zu einer Flugeinlage (65.). Kurz darauf musste Wiebe sogar den Libero für seine aufgerückte Abwehr spielen. Gegen Thomas Gräber rettete er im Herauslaufen weit vor dem Strafraum. Er stoppte zwar den Ball und auch TuRas stämmigen Angreifer, bekam jedoch dabei einen Tritt ab und musste kurz behandelt werden (70.).

Das Spiel plätscherte in der Schlussphase zumeist vor sich hin. Erst als ein Ball von Stephan Heidemann an den Pfosten trudelte und Tristan Groß den Nachschuss über den Kasten setzte, kam noch einmal kurz Leben in die Begegnung (82.). Es sollte allerdings das letzte Aufbäumen der Rahdener gewesen sein. „Wir müssen den Schalter jetzt schnell wieder umlegen“, forderte TuSpo-Coach Martin Neumann mit Blick auf das nächste Spiel seines Teams am Dienstagabend gegen Börninghausen. „Dann müssen wir wieder als Mannschaft auftreten. Börninghausen braucht die Punkte und wird sicher alles geben und kämpfen. Diese Qualitäten müssen wir auch wieder an den Tag legen“, so Neumann.

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