TuS speichert Westfalenpokalspiel als Erfahrung ab/Jetzt kommt Schnathorst

Positives 0:6 – Wessel: „Es hat Spaß gemacht“

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Gut gemacht: Samet Uslu (vorn) durfte durchspielen, Torhüter Adrien Pieper (l.) bekam Szenenapplaus.

Dielingen - Von Andreas Gerth. 0:6 verlorenund wie erwartet in der ersten Runde ausgeschieden. Doch unglückliche Gesichter suchte man am Mittwochabend in Dielingen nach dem Westfalenpokalspiel gegen den Regionalligisten SC Wiedenbrück vergeblich. Im Gegenteil. „Es hat Spaß gemacht“, lautete Marcus Wessels erster Kommentar.

Er und seine Mitspieler wurden von den rund 250 Zuschauern mit Applaus in die Kabine verabschiedet. Gegen einen fünf Klassen höher spielenden Gegner 34 Minuten lang die Null gehalten, das Ergebnis im Rahmen gehalten und sogar ein Lob von Wiedenbrücks Trainer „Ali“ Beckstedde abgestaubt: „Wir haben gemacht, was wir können und uns gut geschlagen“, fasste Abwehrmann Marcus Wessel zusammen.

Marco Stagge sorgt

für die Aufreger

„In der zweiten Halbzeit sind wir ein bisschen eingebrochen und oft nur noch hinterhergerannt“, merkte Marco Stagge an. Der Offensivmann hatte bei den seltenen Vorstößen der Gastgeber für zwei Aufreger gesorgt. Sowohl Anfang der ersten als auch zu Beginn der zweiten Halbzeit war Stagge von den Wiedenbrückern Weeke und Stiens nur auf Kosten einer gelben Karte zu stoppen – manch Dielinger Zuschauer hatte von Schiedsrichter Daniel Beck in diesen kniffligen Szenen die andere Kartenfarbe gefordert. Doch nachkarten wollte Stagge nicht: „Es war ein schönes Erlebnis.“

David Schmidt hatte ohnehin eine andere Sichtweise. „Das Spiel war eine super Erfahrung. Zudem hat mir gefallen, wie fair sich die Wiedenbrücker Spieler uns gegenüber verhalten haben. Es gab keine dummen Sprüche, sehr angenehme Sportsleute“, hob David Schmidt hervor.

Szenenapplaus gab es für Adrien Pieper. Dielingens junger Torhüter konnte sich in der ersten Halbzeit mehrfach auszeichnen. Auch Samet Uslu machte seine Sache sehr ordentlich. Der von den A-Junioren aufgerückte Außenverteidiger durfte durchspielen und traf auf seiner Seite nicht selten auf den in der Regionalliga West schon dreimal erfolgreichen Torschützen Kamil Bednarski.

Auch bei Dielingens Spielertrainer Wolfgang Hagedorn überwogen die positiven Eindrücke, „auch wenn wir bei Ballbesitz oft zu hektisch waren und ich mir da mehr Ruhe und Übersicht gewünscht hätte.“ Der 40-jährige, frühere Oberliga-Akteur, der am Mittwoch bis zur 75. Minute mitspielte, speicherte den Westfalenpokalauftritt als „tolle und wertvolle Erfahrung für unsere Spieler“ ab.

Nun aber ist das kurze Abenteuer Westfalenpokal für den TuS Dielingen vorbei, der Alltag in der Lübbecker Kreisliga A beginnt – am Sonntag ebenfalls auf eigenem Platz gegen Aufsteiger SV Schnathorst, dann vor weniger Zuschauern und mit einer anderen Rollenverteilung.

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