Bezirksliga-Spitze unter sich: Preußen Espelkamp beim SC Vlotho / Varl zu Hause gegen Dützen

„Am Sonntag heißt es: Feuer frei“

Pascal Meier (r., hier im Spiel gegen den FC Bad Oeynhausen) und Union Varl brauchen dringend einen Sieg, um die kleine Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. - Foto: Russ

Wehdem - Man könnte meinen, sagt Philipp Knappmeyer, dass sich seine Mannschaft allmählich aufgeben könne. Zu weit sei der Abstand für seine Spvgg Union Varl auf einen Nicht-Abstiegsplatz. „Aber so ist es nicht“, sagt der Trainer des Tabellenvorletzten in der Fußball-Bezirksliga vor dem Heimspiel am Sonntag gegen die FT Dützen (15 Uhr). „Wir haben voll den Anspruch, Punkte zu holen.“

Union Varl ist seit sechs Spielen sieglos. Die für den April gesetzten Ziele könne seine Mannschaft nicht mehr erreichen, erklärt Knappmeyer. „Darauf gibt es nur eine Antwort: Fleiß und Engagement.“ Knappmeyer sagt, er wisse, dass sich seine Mannschaft vor heimischer Kulisse aufreiben und mutig agieren werde. „Am Sonntag heißt es: Feuer frei.“

Dützen habe in den vergangenen Wochen schwankende Leistungen gezeigt, stehe laut Knappmeyer in der Tabelle „jenseits von Gut und Böse“. Das Team sei zwar von Qualität gespickt, die Innenverteidigung sei aber nicht übermäßig stabil. Das könnte eine Chance für die Varler sein.

Im Hinspiel hatte Varl 1:3 verloren, allerdings zur Pause mit 1:0 geführt. „Danach haben wir die Ordnung und die Abstände verloren“, erinnert sich Knappmeyer. Der Trainer hofft, dass seine Mannschaft auftritt wie in den ersten 84 Minuten gegen den FC Bad Oeynhausen. Der zuletzt erkältete Dominik Wehbrink steht wieder im Kader. Auch Sebastian Lange ist dabei.

Kampf um die Tabellenspitze

Während Varl um den Ligaverbleib kämpft, steigt zwischen dem SC Vlotho und dem FC Preußen Espelkamp das Spitzenspiel um die Tabellenführung. Ein Sieg könnte dem Spitzenreiter aus Espelkamp den wohl entscheidenden Schritt Richtung Landesliga-Aufstieg gehen lassen. Preußen-Trainer Uwe Korejtek erwartet ein Spiel auf Augenhöhe. Die Tagesform werde entscheidend sein. Korejtek ist vor allem darauf gespannt, wie der SC Vlotho mit der „neuen Situation und den zwei Punkten Rückstand“ umgehen wird. „Uns hilft ein Remis ja mehr. Vlotho muss schon einen Dreier landen, um an uns vorbeiziehen zu können“, sagt Korejtek.

„Vlotho hat sehr gute Qualität im Kader, die Mannschaft kommt über die Zweikämpfe. Wir müssen von der ersten Aktion des Spiels an hellwach sein, um nicht überrascht zu werden“, fordert der 50-Jährige erhöhte Konzentration seiner Akteure.

Besonders froh ist Korejtek darüber, dass er rechtzeitig zu diesem Spitzenspiel sehr wahrscheinlich auf seinen kompletten Kader wird zurückgreifen können. Die beiden zuletzt gelbgesperrten Daniel Fritz und Cristian Nasui stehen wieder zur Verfügung, auch Ahmet Tsingour dürfte es nach seiner Bänderverletzung bis Sonntag schaffen. - han/DK

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