Oppendorfer Voltigiererinnen turnen bei Westfälischer Juniorenmeisterschaft aufs Treppchen / Abi-Bild knapp verpasst

Silber, Bronze und das Ticket für München

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Gut gemacht: Das Oppendorfer Juniorteam mit Charlotte Bosse (v.l.), Eileen Siekmeier und Nele Tomesch wurde für die Deutsche Jugendmeisterschaft nominiert. ·

Oppendorf - Von Sonja RohlfingSilber und Bronze: Den Voltigierern des RFV Wehdem-Oppendorf gelang jetzt bei der Westfälischen Juniormeisterschaft in Brakel zweimal der Sprung aufs Treppchen. Das Juniorteam sicherte sich den Vizemeistertitel. Die Einzelvoltigiererin Eileen Siekmeier holte Bronze. Im Anschluss an die Meisterschaft im Kreis Höxter nominierte der Pferdesportverband Westfalen die Teilnehmer für die Deutsche Juniormeisterschaft.

Ein zweiter Platz in allen Wertungsprüfungen bedeutete für den Titelverteidiger, das Oppendorfer Juniorteam mit Charlotte Bosse, Eileen Siekmeier, Tabea Hoffmann, Deborah Roters, Nele Tomesch und Nathalie Döhnert konsequenterweise die Silbermedaille. „Wir haben ein gutes Feedback von den Bewertungsrichtern erhalten“, erklärt Trainerin Antje Döhnert, die die Mannschaft auf dem Pferd No Doktors vorstellte.

„Nach einer überragenden Pflicht zeigten die Mädels zwei tolle Kürumläufe.“ Als Lohn dafür erhielten sie freudestrahlend mit der Gesamtwertnote 7,118 sowohl die Silbermedaille als auch die Nominierung für die Deutsche Jugendmeisterschaft (DJM) vom 16. bis 18. August in München. Mit ihnen dorthin reisen für Westfalen die Gold- und Bronzemedaillengewinner, die Mannschaften Brakel (7,421) und Büren (6,966).

In der Meisterschaft der Junior-Einzelvoltigierer hielten Eileen Siekmeier und Nathalie Döhnert vom RFV Wehdem-Oppendorf ab der ersten Wertungsprüfung engen Kontakt zu den Medaillenrängen. An Laureen Groß vom RV Hollen (7,905) und der amtierenden Deutschen Meisterin Gianna Meier vom RV St. Hubertus Herne (7,776) führte aber kein Weg vorbei. Mit einer überzeugenden letzten Kür und der Endwertnote 7,595 erreichte Eileen Siekmeier Bronze, die durch ihren Einsatz in Brakel das Gruppenfoto ihres Abiturjahrgangs knapp verpasst hat. „Der Zeitplan der Meisterschaft wurde leider nicht eingehalten und obwohl Eileen sich direkt nach dem Start in das bereits mit laufendem Motor auf sie wartende Auto auf den Weg nach Rahden machte, kam sie knapp zu spät“, berichtet Döhnert.

Platz vier in der Einzel-Meisterschaft sicherte sich Nathalie Döhnert. Beide Oppendorfer Einzelvoltigiererinnen wurden mit ihrem Pferd Hendrikx und Antje Döhnert an der Longe ebenfalls für die DJM auf der Olympia-Reitanlage in München zugelassen. Und noch ein Oppendorfer wird in der bayrischen Landeshauptstadt am Start sein. Rasputhin, das Pferd des S-Teams, läuft seit einigen Wochen für Mandy Gronemeier aus Herford zusätzlich im Einzelvoltigieren. Auch sie wurde mit Trainerin Begüm Yilmaz für das Highlight in München nominiert.

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