Sieg auf Follow Me in der höchsten Dressurprüfung des Drohner Hallenreitturniers

Vieker-Lübkemann für frühes Aufstehen belohnt

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Schleifensammler: Dietmar Holle (RV Destel) ritt in Drohne gleich mehrfach in die Platzierungsränge. Richter Jürgen Strelow heftete ihm die weiße Schleife für Rang drei in der Springpferdeprüfung Klasse L an.

Dielingen - Von Sonja Rohlfing. Das zeitige Aufstehen hat sich für Sandra Vieker-Lübkemann gelohnt. Die Reiterin vom RFV Wehdem-Oppendorf gewann am frühen Sonntagmorgen auf Follow Me die höchste Dressurprüfung des Drohner Hallenturniers. Im L-Springen mit Siegerrunde zum Turnierabschluss hatte dagegen eine Niedersächsin die Nase vorn. Zu einer ersten Standortbestimmung nutzten auch die Minden-Lübbecker Mannschaftsreiter die 42. Auflage des Traditionsturniers beim RV Altes Amt Dielingen.

Die Leistung von Miriam Benzien auf Bulgari Bambamoli war in der Siegerrunde des L-Springens einfach nicht zu toppen. Bei 33,24 Sekunden stoppte die Zeit für die Reiterin vom RuF Scharnhorst St. Hülfe-Heede. Außerdem blieb sie als einzige fehlerfrei. Mit vier Fehlerpunkten und 34.52 Sekunden beendete der Zweitplatzierte, Patrik-Viktor Schröder vom RFZV Ovenstädt auf Nobel Diamond das Stechen. Platz vier hinter Carla Winkelmann vom RFV Venne nahm Heinz-Günter Schäfer (RV Destel) auf Finess für sich in Anspruch.

In der Mannschaftsdressur setzte sich der G.U.T.-Dressur-Cup Sieger 2014 RFV Espelkamp durch. Platz zwei sowohl in der Mannschaftsdressur als auch im Springen holte sich der Zweitplatzierte der letzten Gesamtwertung des G.U.T.-Cups, RV Herzog Wittekind Oberbauerschaft. Im Springen siegte das Team Drohne/Oppendorf/Quernheim.

„Auch unsere eigenen Turnierreiter nehmen Fahrt auf“, freut sich Christina Rabe. Angesprochen werden sollen mit dem Turnierkonzept vor allem die Reiter der Region, erklärt die Turnierleiterin. Das ging in diesem Jahr auf. Rund 550 Nennungen lagen für die 22 Prüfungen vor. „Damit bewegen wir uns auf Vorjahresniveau“, merkt die Haldemerin an. Nur die WBO-Wettbewerbe seien etwas weniger nachgefragt gewesen bedingt durch Parallelveranstaltungen in Bad Essen und Rechtern.

Selbst saß Christina Rabe diesmal nicht im Sattel. „Es juckt schon in den Fingern“, gibt sie zu. Ihr Nachwuchspferd sei aber noch nicht so weit. So kann sie sich ganz auf den Turnierablauf konzentrieren. Zeit wäre aber auch zum Reiten gewesen. „Hier läuft alles Hand in Hand. Wir sind ein gutes Turnierteam“, erklärt die neue zweite Vorsitzende des Vereins, der im Sommer seinen 60. Geburtstag feiern

„Die Mädels haben

hier die Oberhand“

wird. „Die Mädels haben hier die Oberhand“, sagt der Vereinsvorsitzende Peter Schehka und schmunzelt. Beim Parcoursaufbau hilft aber auch so manche bekannte, männliche Hand. Dass ein Turnier ohne ehrenamtliche Helfer und Sponsoren nicht zu bewältigen wäre, ist dem Vereinschef und seiner Stellvertreterin bewusst. Das treue Engagement der Vereinsmitglieder und Geldgeber wissen sie zu schätzen.

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