Ein Sieg fehlt zum Aufstieg in Bezirksliga / Auch SG Levern/Rahden punktet

SSV-Volleyballerinnen beweisen Nervenstärke

+
Die Volleyballerinnen des TuS Stemwede machten es gegen Eintracht Minden spannend, siegten am Ende aber in fünf Sätzen.

Wehdem - Von Melanie Russ. Nach einem hart erkämpften Sieg gegen den OTSV Pr. Oldendorf fehlen den Volleyballerinnen des SSV Pr. Ströhen nur noch zwei Punkte, um den Aufstieg in die Bezirksliga perfekt zu machen.

Ebenfalls erfolgreich verlief das Wochenende für die Volleyball-Herren der SG Levern/Rahden, die dank ihres 3:0-Erfolges weiter Kontakt zur Spitze der Landesliga-Tabelle halten. Siege feierten auch die Volleyballerinnen der SG Rahden/Holzhausen in der Bezirksliga und des TuS Stemwede in der Bezirksklasse.

Die Volleyball-Herren der SG Levern/Rahden bleiben nach ihrem hart erkämpften 3:0-Sieg gegen den Tabellenletzten der Landesliga, Warburger TV, in Schlagdistanz zum Spitzenreiter. 25:21, 25:21 und 25:13 setzte sich die mit nur sieben Spielern angetretene Spielgemeinschaft durch.

In den ersten beiden Sätzen war es ein stetes Auf und Ab. Zwar war die SG Levern/Rahden spielerisch die bessere Mannschaft, doch fehlte manchmal der letzte Wille, sich die Bälle zu holen. Im dritten Durchgang ließ das Team dann seine spielerische Qualität aufblitzen, während die Gegenwehr der Warburger zum Ende des Satzes nachließ.

Über einen Sieg freuten sich auch die Volleyballerinnen des Bezirksligisten SG Holzhausen/Rahden. Sie bezwangen den 1. VC Minden II in vier Sätzen (25:22, 22:25, 25:13, 25:13) und bleiben damit Tabellenführer SC Halle und dem Zweiten Bielefeld dicht auf den Fersen.

Die Spielgemeinschaft erwischte einen schlechten Start und ließ Minden auf 6:0 davonziehen. Besondere Probleme bereitete den Damen aus Rahden und Holzhausen, die auf Libera Julia Ovesick verzichten und darum einige Umstellungen vornehmen mussten, die Annahme. Nach und nach fanden sie aber besser ins Spiel und entschieden den Satz letztendlich für sich.

Im zweiten Satz konnten sie die jungen Mindenerinnen nicht genügend unter Druck setzen, sodass diese immer besser ins Spiel fanden. Einige Unstimmigkeiten auf Seiten der Spielgemeinschaft führten dazu, dass sie den Satz abgeben musste.

Im dritten und vierten Satz zeigten sie dann endlich, warum sie auf dem dritten Tabellenplatz stehen. Mit starken Blöcken, sicheren Annahmen und starken Angriff ließen sie den Mindenerinnen keine Chance. Mit ihrem Sieg hat sich die Spielgemeinschaft eine exzellente Ausgangsposition für das Heimspiel am Samstag gegen Tabellenführer Halle geschaffen.

Weniger erfolgreich verlief das Wochenende für den TV Levern, der auch nach dem 13. Spiel weiter auf den ersten Punkt wartet. Gegen den OTSV Pr. Oldendorf II unterlagen die Levernerinnen 13:25, 20:25, 17:25.

Ähnlich erging es den Männern des TV Levern in der Bezirksklasse. Auch hier hieß es gegen den TSV GWD Minden 0:3. Nach zwei klar verlorenen Sätzen wehrten sich die Leverner im dritten Durchgang nach Kräften, unterlagen aber 24:26.

Die Volleyball-Frauen des SSV Pr. Ströhen, die erstmals ohne Libera Kirsten Westerkamp antreten mussten, setzten sich in der Bezirksklassen-Partie gegen den OTSV Pr. Oldendorf IV mit 3:2 durch.

Trotz leichter Unstimmigkeiten in der Abwehr hielten sie im ersten Satz gut mit. Als Dajana Pfeifer beim Stand von 22:22 verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste, hieß es zum erstem Mal, gute Nerven zeigen. Dank souveräner Angaben von Tanja Rose und sicherem Spiel gewannen die Pr. Ströherinnen den ersten Satz mit 26:24.

Auch der zweite Durchgang begann mit aufstellungsbedingten Schwierigkeiten und unnötigen Fehlern auf Seiten des SSV, die die Oldendorferinnen zum 25:17-Satzgewinn nutzten. Im dritten Durchgang – Pfeifer war wieder auf dem Feld – gerieten die Pr. Ströherinnen erneut mächtig unter Druck. Dank einer Angabenserie von Kristin Cording konnten sie den anfänglichen Rückstand aufholen, mussten den Satz dann aber doch mit 22:25 abgeben. Im vierten Satz harmonierte das SSV-Team deutlich besser und konnte das Spiel erstmals dominieren. Am Ende ging der Satz mit 20 Gegenpunkten an die SSVler. Der anschließende Tie-Break war ein reines Nervenspiel. Beide Teams lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem besseren Ende für den SSV (16:14).

Siegreich ging auch der TuS Stemwede vom Feld, der sich in fünf Sätzen gegen den TuS Eintracht Minden III behauptete. In den ersten beiden hart umkämpften Sätzen hatten die Stemwederinnen noch die Nase vorn (25:21, 25:20). Die folgenden beiden Durchgänge holten sich Mindenerinnen jeweils mit 25:18. Im Tie-Break setzte sich dann der TuS mit 15:11 durch.

Jubel, Trauer und Ausschreitungen: Bilder vom Relegations-Derby

Jubel, Trauer und Ausschreitungen: Bilder vom Relegations-Derby

Wolfsburger Kraftakt: VW-Club bleibt in der Bundesliga

Wolfsburger Kraftakt: VW-Club bleibt in der Bundesliga

Chemiewaffeneinsatz in Syrien: Macron droht mit Vergeltung

Chemiewaffeneinsatz in Syrien: Macron droht mit Vergeltung

Meisterschaft im Bierkistenquerstapeln in Rotenburg

Meisterschaft im Bierkistenquerstapeln in Rotenburg

Kommentare