Sieben Stunden Fußball beim Endspieltag

Vorne trifft Fischer und hinten zu null

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Kreismeistertitel nach Dielingen geholt: Die zweite Ü32-Mannschaft. Fotos (3): Gerth

Lübbecke - Das erste Spiel um 12.30 Uhr, die Entscheidung im letzten um 19.45 Uhr: Über sieben Stunden Fußball, Emotionen, Freude, Enttäuschung und die ein oder andere Randnotiz bot der Endspieltag der 43. Lübbecker Altliga-Kreismeisterschaften am Samstag in der Lübbecker Kreissporthalle. Der Endspieltag im Zeitraffer:

12.30 Uhr, das erste Spiel beginnt wie die folgenden: Mit einer Gedenkminute. Das Mitgefühl für die Opfer und Angehörigen des Flugzeugabsturzes ist auch in der Kreissporthalle präsent +++ Die erste Entscheidung fällt im Endspiel der 2. Altliga. Was die Stemweder in der zweiten Halbzeit auch probieren, die Dielinger um Torwart Bernd Zipfel lassen nichts anbrennen und bringen den 1:0-Sieg ins Ziel. Andre Fischer hat in der ersten Halbzeit das Pokal bringende Tor vorgelegt. „Hinten keinen kriegen, vorne einen machen“, bringt Ralf Knoll die Dielinger Erfolgsformel auf den Punkt. +++ Stephan Kleinschmidt ist neben Andreas Varenkamp, Bernd Dieckhoff und Kurt Nagel einer der Organisatoren der Altliga-Runde – und der entscheidende Mann im Endspiel der Ü45. Seine beiden Tore bescheren Titelverteidiger BSC Blasheim den erneuten Coup. Levern hält tapfer dagegen und hat Chancen durch Nobbe, R. Ronzetti und Thoms-Meyer. Rainer Kling, der die Leverner ins Finale geschossen hatte, lassen die Blasheimer keinen Stich. +++ Dass die Spiele um Platz drei durchaus sportlichen Wert besitzen, zeigen die Varler Oldies. Sie freuen sich riesig über den 3:1-Sieg gegen Dielingen. Gerd Lange (2) und Heiko Wiehe drehen den Spieß nach dem Rückstand durch Jürgen Gräber noch um. +++ „Wir kriegen die Arme nicht mehr hoch“,meint „Ede“ Meyer beim Siegerbild. Die Stemweder Oldies sind fast zu kaputt zum Jubeln. Alle Energie ist beim 1:0-Endspielsieg gegen den VfB Fabbenstedt draufgegangen. +++ Der Börninghauser 5:1-Sieg im Spiel um Platz drei der Ü40 sieht nach Frustbewältigung aus. Der Titelverteidiger hatte den Einzug ins Endspiel verpasst, dafür lassen der vierfache Torschütze Olaf Feist und Co. nun den HSC Alswede büßen. +++ Das Endspiel verläuft spannend. Tengern, der Favorit, dominiert, doch die Gehlenbecker um Jens Gerdom und Andy Halwe halten toll dagegen. Erst im Siebenmeter ist Torhüter Michael Göbel von Thorsten Schmidt, Matthias Bode und Christian Meyer zu bezwingen. +++ Für das torreichste Spiel des Tages sorgen TuRa Espelkamp und SV Börninghausen im kleinen Ü32-Finale. Zur Pause führt TuRa mit 4:1, dann aber geht den ohne Ersatzspielern angetretenen Alt-Espelkampern ein wenig die Luft aus. Börninghausen kommt auf 4:3 heran, doch dann ist es wieder Walter Albeck, der für TuRa zum entscheidenden 5:3 trifft - sein vierter Streich. +++ Trost für die Börninghauser gibt es von Jürgen Nenneker, der die Spieler auf der Bank tätschelt. In diesem Moment darf der beliebte Moderator des Endspieltages selbstverständlich ein bisschen parteiisch sein. +++ Um 18.55 Uhr, 25 Minuten später als vorgesehen, beginnt das letzte Spiel des Tages und bekommt durch den 2:2-Ausgleich der Fabbenstedter durch Dominik Oller 75 Sekunden vor Spielende sogar noch einen Nachschlag. Das Siebenmeterschießen wird zum Gedulds- und Zitterspiel. Kassen, Oller, Nottbeck, Stauder, Grube, Grabenkamp und Schander treffen für Stemwede und den VfB abwechselnd bis zum 6:5, dann ist es bei Stegkemper nur der Pfosten. Den ersten Stemweder Matchball lässt Kapitän Michi Quebe aus - Nickel hält. Dann aber gibts kein Halten mehr. „Katze“ Röttger pariert Blases Schuss und hinterlässt traurige Fabbenstedter. Röttger selbst liegt derweil im roten Stemweder Spielerberg ganz unten. +++

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