Spiel des Tages: Drei Tore und ein Assist beim Dielinger 4:0-Heimsieg gegen Tengern III / Wings trifft zum Endstand

Die Show des Tom Westerwalbesloh

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Der vierte Streich: Philipp Wings jubelt. Die Ecke hatte der überragende Tom Westerwalbesloh hereingebracht. ·

Dielingen - Von Michael Meier„Nur noch kurz die Welt retten“. Tim Brendzko brachte dieser Titel in die Top 10 der Charts. Im übertragenen Sinn konnte dies gestern auch auf Tom Westerwalbesloh umgemünzt werden. Zumindest in Bezug auf seine letzte Aktion.

Der Spielertrainer des TuS Dielingen legte sich den Ball zum Eckball zurecht, Christian Wüppenhorst hatte die Rufe seines Trainers wohl nicht mitbekommen, die Ecke kurz auszuführen und so musste Westerwalbesloh die Standardvariante wählen. Auf den kurzen Pfosten gezogen, dort stand der eingewechselte Philipp Wings ungedeckt und konnte ebenso ungehindert zum 4:0-Endstand einköpfen.

Danach war der Arbeitstag für Dielingens Nummer zwei beendet. Westerwalbesloh wechselte sich selbst für Alexander Gress aus. Nichts außergewöhnliches. Außergewöhnlich war aber, was der 29jährige in der ersten Halbzeit abgeliefert hatte. Mit einem lupenreinen Hattrick hatte der Spielertrainer sein Team auf die Siegerstraße gebracht. Und danach war auch Westerwalbesloh selbst etwas ratlos. „Keine Ahnung, wann mir zuletzt ein Hattrick gelungen ist. Das muss in der C-Jugend gewesen sein. Genau weiß ich es aber nicht. Aber auf jeden Fall ist es sehr lange her“, meinte ein bestens gelaunter Dielinger Spielertrainer.

Zumindest wird es für ihn nicht unbedingt teuer. „Eine Kiste muss ich jetzt wohl springen lassen“. Da gibt es sicherlich Vereine, wo ein Hattrick mehr kostet. Zumal wenn dieser dann auch noch dem Spielertrainer gelingt. Drei Tage nach dem Kreispokalfinale hatten die Dielinger mit dem TuS Tengern III einen dankbaren Gegner, denn bereits seit ein paar Spielen pfeifen die „Kleeblätter“ personell aus dem letzten Loch. So musste diesmal auch deren Trainer Kai Sander komplett durchspielen.

In der 13. Minute begann die „Westerwalbesloh-Show“. Nach schönem Zuspiel von Christian Neumann traf er aus 20 Metern ins Eck. Die beiden weiteren Tore gehören in die Rubrik „ruhender Ball“. Nach Foul an Artur Seibel im Strafraum verwandelte der Spielertrainer höchstpersönlich vom Punkt und zu guter Letzt traf Westerwalbesloh per Freistoß zum 3:0. Damit war die Messe in Dielingen gelesen.

„Es war sportlich sicherlich kein Leckerbissen. Aber in Anbetracht der vielen Spiele in den letzten Wochen zählen nur die drei Punkte“, erklärte der „Mann des Spiels“.

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